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Quarzit verlegen: Auf viel Werkzeugverschleiß einstellen

Quarzit Terrassen-PlattenEin sehr harter Naturstein: Quarzit Terrassen-Platten sind ästhetisch und besonders

Quarzit ist fast so etwas wie der Mercedes unter den Natursteinen. Seine Entstehung - durch Metamorphose unter hohem Druck und entsprechenden Temperaturen - hat den vom Sandstein abstammenden Naturstein hart gemacht; außerdem sieht er meistens sehr edel aus: Dunkelgrün bis grau aus Norwegen, in Blautönen aus Brasilien, in weinroten Farben aus Portugal, in grau aus Griechenland. Von Quarzit spricht der Geologe, wenn 98 Prozent Quarzit enthalten ist - Siliziumdioxid ist der chemische Name; ein äußerst begehrter Rohstoff.

Kann man Quarzit als Laie verlegen? Gibt es besondere Voraussetzungen, auf die man achten muss?

Wer sich mit Quarzit verlegen beschäftigt, muss sich darauf einstellen, dass - im schlimmsten Fall - sein Werkzeug leidet. Beim passgenauen Schneiden können schon mal Sägeblätter ihr Leben aushauchen; Quarzit ist einfach zu hart, um einfaches Werkzeug ungeschoren zu lassen. Geologen sagen aber, dass es für die Härte des Gesteins kein wirkliches Maß gibt. Dennoch existieren Skalen: Nach Information der Website Mineralienatlas hat der Mineraloge Friedrich Mohs (1773 - 1839) die Ritzhärte-Skala eingeführt, Nach dieser ritzt Quarz mit Mohshärte 7 Fensterglas, Calcit hat die Mohshärte 3 (mit einer Kupfermünze ritzbar).

Zurück zum verlegen von Quarzit. Geschickt ist, wer sich Platten bestellt, die keine ausführliche Bearbeitung mehr nötig machen. Das kann einerseits bei Polygonalplatten der Fall sein; genauso auch bei Natursteinen, die im Römischen Verband verlegt werden. Zusätzlich empfiehlt Natursteinexperte Detlev Hill - hier im Fall des italienischen Silberquarzits Blaugrün und verschiedener anderer Sortierungen desselben Quarzits - auf der Rückseite bei der Verlegung eine so genannte Haftbrücke aufzutragen.

Ansonsten gelten auch für Quarzit verlegen die gleichen Tipps, wie sie bei anderen Natursteinen wichtig sind:

  • Sorgen Sie im Freien für einen ungestörten Abfluss des Oberflächenwassers, um Frostschäden an Ihrem Naturstein zu vermeiden. Dafür sind freie Abflüsse und eine Oberflächenneigung von drei Prozent empfehlenswert.
  • Planen Sie die Natursteinmengen, die Sie verlegen wollen, nicht zu knapp bzw. sorgen Sie vor, dass von Ihrem Quarzit Nachbestellungen möglich sind. Manchmal ändern sich von einer Charge zur nächsten die Farben.
  • Verwenden Sie für die Verlegearbeiten vorproduzierte Verlegeprodukte (Mörtel, Fugenmassen). Halten Sie die in den Gebrauchsanleitungen angegebenen Mischungsverhältnisse und Trocknungszeiten genau ein: Quarzit verlegen verträgt - wie die meisten anderen Arbeiten - keine Hektik.
  • Vergessen Sie nicht, nach dem Quarzit verlegen Ihre Natursteinfläche zu imprägnieren. Das erleichtert die Reinigung und kann alle vier Jahre wiederholt werden.

Quarzit verlegen ist bei kluger Planung also kein Hexenwerk. Es ist nicht so schwierig wie ein Naturstein, bei dem jede Platte anderes aussieht (z.B. bestimmte Schiefersorten). Wer es sich nicht zutraut, sollte einen Fachbetrieb beauftragen.

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