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Italienischer Marmor

Traditionssteine wie Carrara, Statuario und mehr

 „Made in Italy“ – dieses Herkunftsversprechen umgibt eine ganz besondere Aura der Hochwertigkeit. Italien gilt als Land des guten Geschmacks, Stils und des Designs. Das gilt allerdings nicht nur für Mode und Möbel, sondern auch für Naturstein. Italienische Produkte haben einen ganz besonderen Ruf– und das hat Tradition. Insbesondere italienischer Marmor wurde bereits seit dem Ende der Römischen Republik abgebaut. Seine heutige Berühmtheit hat das „weiße Gold“ jedoch dem italienischen Bildhauer Michelangelo aus dem 15./16. Jahrhundert zu verdanken, als er seinen berühmten David aus italienischem Carrara-Marmor formte.

Italienischer Marmor: Carrara

Der sicherlich berühmteste Marmor der Welt ist der Carrara-Marmor. Dieser weiße Marmor entstand vor 30 Millionen Jahren, während die afrikanischen und europäischen Kontinentalplatten sich aneinander annäherten und dabei die apuanischen Alpen aus dem Nichts aufwölbten. Dort wird noch heute italienischer Marmor abgebaut. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um eine einzige Sorte. Der Name ist ein Oberbegriff für mehr als 50 unterschiedliche Handelsnamen, die nahe der italienischen Stadt Carrara abgebaut werden. Dazu gehören unter anderem die Marmorsorten Ordinario, Venato oder auch Gioa. Je nach Steinbruch und Qualität variieren auch hier Farbe und Struktur des Steins. Italienischer Marmor ist also nicht gleich italienischer Marmor. Teilweise wird auch polierfähiger Kalkstein, der nicht kristalliert ist und damit weniger hart ist, als italienischer Marmor verkauft. Denn der Begriff kommt vom griechischen Wort „marmaros“ und bedeutet so viel wie „glänzend“.

Viele historische Bauwerken zeugen heute noch davon, wie einzigartig und langlebig italienischer Marmor ist: Teile des Forum Romanum in Rom wie die monumentale Trajanssäule oder der Trevi-Brunnen oder Teile des Doms in Florenz bestehen aus diesem Stein. 

Carrara-Steinbruch in Italien - edler Stein, wohin das Auge reicht!

Grundstoff für Bildhauerei und mehr

Der sicherlich wertvollste italienische Marmor ist der sogenannte Statuario, der auch die erste Wahl für Michelangelos Skulpturen war. Das hat dazu geführt, dass der Stein, der sich besonders gut für die Bildhauerei eignet, mittlerweile sehr knapp und äußerst teuer geworden ist. Den besonderen Schimmer verdankt der Stein der Tatsache, dass er bis zu einer Dicke von 25 cm immer noch lichtdurchlässig ist. Viele Künstler und Kunstliebhaber fordern wegen dem immer stärker fortschreitenden Abbau, dass der Stein nicht länger als Baumaterial genutzt wird, sondern ausschließlich für die Bildhauerei.

Es muss nicht immer italienischer Marmor sein!

Hochwertiger Marmor muss nicht immer aus Italien sein! Auch andere Herkunftsländer bieten schöne Alternativen von vergleichbarer Qualität, die jedoch deutlich günstiger ausfallen. Weitere große Abbaugebiete liegen in der Türkei, Indien, Iran oder auch China.

Marmor hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Renaissance erlebt und gehört wieder zu den absoluten Trendmaterialien für Möbel und Böden. Doch ausgerechnet italienischer Marmor bringt noch einen alten, eingestaubten und opulenten Touch mit sich, dem die neue Trendbewegung nicht folgt.

„Wir von jonastone bieten italienischen Marmor aus verschiedenen Gründen nicht an“, erklärt Trend-Analyst Patrick Finkbeiner. Ein Grund ist die lange Tradition. Italienischer Marmor ist deutlich hochpreisiger und Sorten wie Carrara sind einfach zu „traditionell“, um ins jonastone-Sortiment aufgenommen zu werden. Dazu kommt das eher angestaubte Image. „Carrara und Co.  passen einfach nicht in unser Trendkonzept“.

Marmor-Fliesen Calacatta mit DekorationModerner als italienischer Marmor: Die türkische Variante des Calacatta

Marmor im jonastone-Sortiment

Stattdessen hat jonastone einige  zeitgemäße Marmore in unserem Sortiment, die von moderner Eleganz bis hin zu klassischem Purismus reichen. So strahlen beispielsweise die geschliffenen Fliesen Burdur Cream dank ihrer hellen creme- bis elfenbeinfarbenen Töne eine freundliche und einladende Atmosphäre mit einer zeitlosen Note aus.

Aber Marmor gibt es nicht nur für innen, mit Marmorplatten lassen sich auch Terrasse und mehr edel und hochwertig gestalten. 

Klassisch und lässig zugleich sind die Marmorplatten Afyon Grey für den Außenbereich. Durch ihre getrommelte Oberfläche entsteht ein dezenter Matt-Effekt, der die unterschiedlichen Grautöne ausdrucksvoll akzentuiert. Beide  stammen aus der Türkei und sind eine preiswerte Variante zu italienischem Marmor. 

Marmor-Fliesen Burdur Cream mit Sitzhocker und einem paar SchuheEin Naturstein mit faszinierenden Mustern: Marmor-Fliesen Burdur Cream
Flasche und Gläser auf Marmor Afyon GreySommerliche Frische auf den Marmorplatten Afyon Grey

Ganz praktisch: Tipps zum Marmorverlegen

Italienischer Marmor und andere Marmorsorten sind einfacher zu verlegen als Sie glauben. Generell empfiehlt jonastone für den Innenbereich eine Verlegung im Dünnbett (Klebedicke von 2 bis 6 mm) mit dem kombinierten Verfahren („Buttering-Floating“): Hierbei werden sowohl die Fliesenrückseite der Marmorfliesen als auch der Untergrund mit Natursteinmörtel bestrichen, um die bestmögliche Bodenhafte zu erzielen. 

Praxistipp: Gerade bei sehr hellem, kristallinem Marmor sollten Sie hellen Kleber und Fugenmörtel verwenden, da dieser sonst durcheinen kann.

Für Marmorplatten im Außenbereich, wie den grauen Marmor Afyon Grey, rät jonastone zu einer losen Verlegung im Splitt. Sie ist kostengünstig und im Vergleich zu anderen Verlegearten relativ einfach. Achten Sie beim Verlegen darauf, dass ausreichend Gefälle (2-3 %) vorhanden ist und der Wasserablauf sichergestellt ist. Verwenden Sie Edelsplitt, um ein mögliches Verfärbungsrisiko zu minimieren. 

Pflege und Reinigung

Um Glanz, Struktur und Farbgebung nach der Verlegung dauerhaft vor Einflüssen des täglichen Lebens zu schützen, sollten Sie eine zum Boden passenden Imprägnierung verwenden. Die Alltagspflege von italienischem Marmor ist wie bei anderen Natursteinen auch nicht aufwendig: Groben Schmutz mit weichen Bürsten und Besen abkehren und hin und wieder eine für Naturstein geeignete Wischpflege oder einen mild-alkalischen Reiniger verwenden.  

Sieht fast aus wie italienischer Marmor - Feinsteinzeugfliesen in Marmoroptik

Alternativen im Marmor-Look: Feinsteinzeug in Marmoroptik

Italienischer Marmor hat einen unvergleichlichen Look – keine Frage! Aber Innovationen im Bereich Design und Technik haben gerade im Feld der keramischen Fliesen Produkte hervorgebracht, die es mit dem Original-Stein durchaus aufnehmen können. Feinsteinzeugfliesen in Marmoroptik haben hier die Nase vorne. Von namhaften italienischen oder spanischen Herstellern wie Mirage oder Rocersa bringen sie neben einer hohen Dekorvielfalt, die für eine abwechslungsreiche Optik sorgt, noch jede Menge andere Vorzüge mit. Qualitativ hochwertige Fliesen zeichnen sich beispielsweise durch Maßhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit und einfachste Pflege aus.

Noch Fragen? Klicken Sie sich am besten gleich durch unser Sortiment und schauen Sie in unserem Magazin vorbei. Auch unsere Berater helfen Ihnen gerne weiter.

[Titelfoto:© gdvcom, zweites Foto von oben: © Giuliano Del Moretto/ beide Fotolia.com.]

Geschrieben von:

Myriam Schmöe

Myriam Schmöe hat viele Texte für jonastone verfasst. Sie ist auf Wohnmessen unterwegs und hat den Überblick über die aktuellen Trends aus dem Wohnbereich.

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