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Polygonalplatten

Vielfalt durch viele Ecken

Polygonalplatten Beispiel 3
Polygonalplatten Beispiel-1Naturnahe bewegte Optik: Polygonale Platten machen's möglich

Ein Boden aus ursprünglichem Naturstein wirkt entfaltet allein schon durch das ursprüngliche Material ein naturnahes, einmaliges Flair. Werden statt Formatplatten bei der Verlegung dann noch Polygonalplatten (polygonal= gr. „vieleckig“) verwendet, entsteht eine dynamische und bewegte Gesamtwirkung, die die Vielfalt und Oberflächenstruktur des jeweiligen Natursteins besonders gut zur Geltung bringt. Gerade durch diese Natürlichkeit heben sich Polygonalplatten aus Natursteinen von andern, künstlichen Produkten ab

Vielfältigkeit durch Naturstein

Polygonalplatten sind in zahlreichen Farben erhältlich und werden individuell angefertigt. Sie besitzen die gute Haltbarkeit, die robusten, strapazierfähigen Oberflächen und das edel Aussehen derjenigen Gesteine, aus denen sie hergestellt werden. Die verwendeten Gesteine bestimmen auch die technischen Eigenschaften der Platten und die einsetzbaren Bearbeitungsmethoden.

Polygonalplatten Beispiel-2Polygonalplatten: Der Naturstein Quarzit ist wirklich bezaubernd

Frostbeständigkeit und Rutschfestigkeit

Polygonalplatten sind besonders gut geeignet als Terrassenplatten und für die Gestaltung von Wegen im Garten, oder auch in Form von einzelnen Trittsteinen. Bei der Auswahl der Platten sollte man beispielsweise die Frostbeständigkeit bedenken. Wer sich für Travertinplatten im Außenbereich entscheidet, kann sich sicher sein, dass diese Platten vom TÜV Rheinland auf ihre Frostfestigkeit geprüft wurden. Eine wichtige Rolle spielt outdoor auch die Rutschfestigkeit. Bieten Platten mit einer profilierten Oberfläche, wie ein naturgespaltener Schiefer, generell guten Halt, so können unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen bei Naturstein noch zusätzlich für eine entsprechende Rutschfestigkeit sorgen. 

Tipp: Streusalz verträgt nicht mit allen Natursteinplatten. Hartgesteine wie Basalt oder Granit sind dank geringer Wasseraufnahmefähigkeit weitestgehend unempfindlich in Sachen Frost und Tausalzwasser. Gleiches gilt für Kalksteinen und Travertinen. Beim streune im Winter greift man bei diesen beiden Natursteinsorten aber besser zu Alternativen wie Sand oder Feinsplitt, da Salze die Oberflächenstruktur angreifen können.

Polygonalplatten-KavalasGanz schön vielseitig: Polygonalplatten

Viele Ecken? Viele Gestaltungsmöglichkeiten!

Outdoor können Polygonalplatten in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Wir geben einen Überblick:

Gartenwege und Eingangsbereich aus Polygonalplatten

Dank ihren asymmetrischen, individuellen Formen und ihrem scheinbar ungeordnetem Verfugungsmuster verströmen Polygonalplatten ein typisch mediterranes Flair. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten einer akzentuierten Gartengestaltung. Eingangsbereich und Gartenwege wirken dank polygonalen Platten besonders einladend. Für die passende Form und Breite von Gartenwegen spielt die Größe der Einzelplatten eine Rolle.
Für eine originelle optische Auflockerung können Gartenwege aus einzelnen Trittsteinen mit polygonalen Platten sorgen: Diese werden in Gras oder anderen  Gartenflächen so verlegt, dass man gemütlich von einem Stein zum nächsten gehen kann.

Übrigens: Wie bei Wegen ist auch hier Rutschfestigkeit und Frostbeständigkeit wichtig. Sehr gut geeignet sind Natursteinplatten mit einer gespaltenen Oberfläche, da sie sich optimal in die Umgebung einpassen können.

Polygonalplatten Granit Mundo Grau geflammt mediumEinfach schön: Terrasse mit lebendigen Polygonalplatten

Polygonale Terrassenplatten

Südländisches Flair für den eigenen Outdoorbereich: Eine besonders authentische Atmosphäre bringen polygonale Travertinplatten auf die Terrasse. Eine Farbrange von hellen Cremetönen bis zu einem satten, dunklen Nussbraun versetzen einen an einem Sommerabend im Nu in den letzten Urlaub zurück. Eine besonders atmosphärische Wirkung erzielt man, wenn die Größe der Platten mit der Größe der Terrasse „mitwächst“: Auf großen Flächen sehen große Polygonalplatten besonders gut aus.

Schwimmbecken, Pools und Co. mit mehreckigen Platten

Im Gegensatz zu Platten auf der Terrasse ist im Umfeld von Schwimmbecken und Swimmingpools die Verlegung von Platten aus ,,weichen", feinkörnigen Natursteinen mit einer ebenen Oberfläche besonders geeignet. Sehr angenehm sind zudem Steine, die ein warmes Oberflächengefühl vermitteln. Ein Genuss für passionierte Barfußgänger und Sonnenanbeter: Läuft man ohne Schuhe über die Polygonalplatten, oder nimmt ein Sonnenbad, ist die angenehme Wärme des Steins spürbar.

Auch in großen Formaten wirken Polygonalplatten ansprechendAuch in großen Formaten wirken Polygonalplatten ansprechend

Welche Steine werden häufig verwendet?

Für welchen Naturstein man sich bei Polygonalplatten entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. Wir stellen gängige Natursteine bezüglich Eigenschaften und Farbgebung einander gegenüber.

Sehr beliebt: Sandstein, Kalkstein oder Granit

Die meisten Polygonalplatten werden aus Sandstein, Kalkstein und Granit gefertigt.
Sandsteine sind weicher. Sie sind meist frostbeständig, aber selten unempfindlich gegenüber Tausalz. Der Naturstein ist sehr gut spaltbar, kann aber nur im Ausnahmefall poliert werden. Farblich dominieren bei Sandstein leuchtende und warme Farben: Von einem sonnigen Gelb, über verschiedene Rottöne bis zu einem warmen Rotbraun und einem pastelligen Grünton reicht das Farbspektrum.
Mit diesen naturnahen, erdigen Farben, in Verbindung mit einer griffigen Oberfläche, vermittelt Sandstein ein ursprüngliches haptisches Erlebnis.

Dezent, robust und mit vielen Ecken: Polygonalplatten aus GranitDezent, robust und mit vielen Ecken: Polygonalplatten aus Granit

Kalksteine sind weichere Gesteine und verfügen über eine geringere Abriebfestigkeit und verfügen über eine warme Grundausstrahlung. Ähnlich wie Sandsteine sind diese Natursteine gut spaltbar. Dank ihrer einheitlichen Farbgebung, die meist zwischen einem hellen Grau bis zu einem dezenten Graugelb changiert, und einer homogenen Textur fügen sich polygonale Platten dieses Natursteins harmonisch in Garten, Terrasse und Co. Je nach Bearbeitungsform können moderne oder eher naturnahe Wirkungen erzielt werden.

Granit ist als Hartgestein ein sehr harter, robuster Naturstein, der mit hoher Abriebfestigkeit punkten kann. Das Gestein nimmt kaum Wasser auf und überzeugt durch seine Frost- und Tausalzbeständigkeit. Polygonalplatten aus Granit lassen sich auf vielfältige Weise bearbeiten und sind auch bei großer Nässe rutschfest. In der Regel ist Granit hell- bis dunkelgrau, kann aber auch rote und braune Farben aufweisen. Polygonalplatten aus Granit überzeugen mit einer Mischung aus praktischen Eigenschaften und einer zurückhaltenden, edlen Optik.

Granits Bruder: Gneis

Gneis könnte man als „Bruder“ von Granit bezeichnen. Farblich und in Bezug auf die technischen Eigenschaften ähneln sich beide Natursteine: Härte und Unempfindlichkeit sind typische Merkmale dieses Natursteins. Gneis ist aufgrund seiner Entstehung allerdings auch gut spaltbar. Auch farblich steht er Granit nah: Es dominieren trendige Grautöne, aber auch warme Rot-und Brauntöne sind für polygonale Gneisplatten durchaus typisch.

Polygonal mit Profil: Schiefer

Schieferplatten sind aus einem weichen Gestein. Einige Schiefersorten sind frostresistent und nehmen kaum Wasser oder Schmutz auf. Schiefer wird bevorzugt gespalten, aber das Gestein kann auch anderweitig verarbeitet werden. Schiefer sind in der Regel dunkelgrau bis schwarz, können aber grünliche und rötliche Farbstiche haben. Die Oberflächen der Polygonalplatten verfügen durch die charakteristische Schieferung über eine typische Haptik.

Polygonalplatten Beispiel 3Mal mit schönem Schimmer, mal mit warmen Farben: Ausdrucksstarke Polygonalplatten

Schimmert edel: Polygonalplatten aus Quarzit

Quarzit ist das härteste im Natursteinhandel erhältliche Gestein. Es ist sehr abriebsfest und unempfindlich gegen Frost und Schmutz und nimmt nur äußerst wenig Wasser auf.

Polygonalplatten aus diesem Material sind schmutz- und Flecken-unempfindlich, leicht zu reinigen und nahezu unzerstörbar. Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit wird Quarzit fast ausschließlich gesägt; nur wenige Quarzite lassen sich auch spalten. Die besondere Härte begünstigt natürlich den Zuschnitt von Polygonalplatten - für diese Form ist nur relativ wenig Bearbeitung notwendig
Quarzit ist gewöhnlich weiß bis grau, aber auch Farben wie Rot, Gelb und sogar Blau kommen vor. Quarzitplatten bringen einen zarten Schimmer mit; die Farbe wirkt, je nach Material in den unterschiedlichsten Musterungen und Tönen, einzigartig. Mal wie zart mit einem filigranen Stift aufgezeichnet, dann wieder wie flächig aufgetragen.

Gut zu wissen: Bei den Handelsnamen der Quarzit-Polygonalplatten gibt es nicht nur eine Menge Fantasie, sondern hin und wieder auch Missverständnisse. So ist Naturstein mit dem Namen Azul nicht in jedem Fall ein Quarzit: Der spanische Azul Aran ist ein Granit, der argentinische Azul Cielo ein Marmor. Einzige Gemeinsamkeit dieser Steinsorten mit Quarzit ist ihre ähnliche Widerstandsfähigkeit.  Azul Imperial und Azul Macaubas (beide aus Brasilien) sind dagegen Quarzite.

Hart und zart: Basalt und Travertine

Basalte und Travertine werden wegen ihrer Eigenschaften recht selten zu Polygonalplatten verarbeitet.

Basalt gehört zu den härtesten Gesteinen. Er wird wegen seiner Härte nur maschinell bearbeitet, dennoch lassen sich die Oberflächen des Gesteins mit nahezu allen Methoden der Oberflächenbearbeitung veredeln. Das Gestein ist sehr dicht und fühlt sich wie Granit kühl an. Farblich dominieren bei Basalt dunkelgraue bis schwarze Farben. Dank dieser dunklen Tarnfarben bleiben Schmutz und wetterbedingte Umwelteinflüsse auf Polygonalplatten aus Basalt meist nahezu unsichtbar.

Travertin gehört zur Familie der Kalkgesteine und hat deswegen ähnliche Eigenschaften wie Kalkstein. Typisch für diesen Naturstein sind die seine Poren. Sie denken an Eis und Schnee und machen sich Sorgen wegen Frostbeständigkeit Ihrer Travertinplatten? Keine Panik: Alle bei jonastone erhältlichen Travertinplatten sind auf ihre Frostbeständigkeit geprüft. Mit seinem warmen Farbspektrum, das von hellen Elfenbein-und Cremetönen bis hin zu kräftigem Braun reicht, können polygonale Platten aus Travertin eine rustikale oder mediterrane Gartengestaltung effektvoll ergänzen.

Bewegung vs. gerade Linie: Polygonale Platten, eingefasst in GrantikantensteineBewegung vs. gerade Linie: Polygonale Platten, eingefasst in Grantikantensteine

Gut zu wissen: Formate und Material von Polygonalplatten

Sie wollen Polygonalplatten kaufen? In Baumärkten oder bei Baustoffhändlern gibt es diese recht günstig zu kaufen. Bei der Anschaffung solle man darauf geachtet, dass es sich nicht um Bruchsteinplatten handelt. Bruchplatten werden im Gegensatz zu Polygonalplatten häufig aus Restblöcken produziert, was den Preis gering hält. Ihre Form und Größe sind nicht festgelegt. Auch bei Polygonalplatten handelt es sich um variabel gefertigte Platten, die aber gewissen Bestimmungen hinsichtlich ihrer Form unterworfen sind. Für die Herstellung spielt auch das Material eine Rolle. Polygonale Platten sind meist fünf- oder sechseckig und mit variablen Kantenlängen größer 25 cm. Häufig werden die Plattengrößen nur in Stückzahl pro m² angegeben, um auf die durchschnittliche Größe hinzuweisen.

In 5 Schritten Polygonalplatten aus Naturstein verlegen

Perfekt unperfekt, lebendig und super natürlich: Polygonale Natursteinplatten haben ihren ganz eigenen Charme und sind, wenn man ein paar wenige Hinweise beachtet, für den geübten Heimwerker einfach zu verlegen.

1. Untergrund vorbereiten

Je nachdem ob Polygonalplatten auf der Terrasse, einer Garagenauffahrt oder auf einem Gartenweg verlegt werden sollen, ist die Belastung für die Platten unterschiedlich groß. Damit alles am Platz bleibt und hält ist es wichtig, nach dem Ausheben des Erdreichs den Untergrund zu verdichten. Dazu können Handstampfer oder eine Rüttelplatte verwendet werden. Diese können in lokalen Baumärkten zu Tagessätzen geliehen werden.
Beachten: Der Unterbau von Polygonalplatten kann unterschiedlich aufgebaut werden. Welche Unterkonstruktion passend ist, hängt von der Verwendung der Platten ab.

Auf Terrassen und anderen großen Flächen werden die Platten üblicherweise im Mörtelbett verlegt und mit Fugenmörtel verfugt. Große Platten mit gleichmäßiger Dicke können auch auf ein abgezogenes Splittbett verlegt werden. Einzelne Trittsteine und schmale Gartenwege werden gerne in Sand gelegt. Auf den Boden selbst empfiehlt sich die Verlegung nicht, da die Platten aus dem Untergrund Feuchtigkeit ziehen können und sehr schnell mit Moosen und Flechten überwachsen werden.
Generell sollten Platten und der Unterbau mit einem Gefälle von 2 – 3 % verlegt werden, damit Oberflächenwasser schnell abfließen kann. Stehendes Wasser begünstigt den Pflanzenwuchs auf den Platten und kann zu Frostschäden führen.

2. Sortieren, säubern und in Form bringen

Je nach persönlichem Geschmack können jetzt die Polygonalplatten nach Farbe und Größe sortiert werden.


Tipp: Das Verlegen fällt später leichter, wenn Platten vor der Verlegung probeweise ausgelegt und nummeriert werden. Beschriftete Klebebandstreifen können hier helfen. Anschließend kann das Verlegemuster abfotografiert und als Gedächtnisstütze während der Verlegung verwendet werden.
Polygonalplatten aus Quarzit mit sauberem Wasser von Staub, Schutzrückstände oder Mörtel befreien. Flachkantige Steine eignen sich besonders für den Abschluss der Terrasse an das Haus. Einzelne Steine können mit einem Winkelschleifer oder einer Nassschneidemaschine in Form gebracht werden.

3. Für Halt und Optik: Randsteine und Haftschlämme

Bevor es an die Verlegung der polygonalen Platten geht, kann zuvor eine Begrenzung mit Randsteinen gesetzt werden. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern gibt dem verlegten Polygonalverband auch noch guten Halt. Dazu werden die Randsteine in ein Fundament aus erdfeuchtem Beton gelegt und vorsichtig mit einem Gummihammer eingeklopft. Mithilfe einer Richtschnur wird überprüft, ob die Steine in einer Höhe und gerade verlaufen. Damit sich die abschließenden Steine mit den geraden Kanten nicht verschieben ist es sinnvoll, auch diese in Beton verlegen.

Tipp: Noch mehr Halt schafft Zementhaftschlämme bei einem Untergrund aus Beton. Die Haftschlämme gleichzeitig mit dem benötigten Natursteinmörtel nach Herstellerangabe anrühren und abschnittsweise auf den Grund auftragen. Die anschließende Verlegung mit Natursteinmörtel sollte nass in nass erfolgen.

4. Verlegung der Polygonalplatten

Von den abschließenden Rändern aus werden nun die Polygonalplatten verlegt. Auf den verdichteten Untergrund Mörtel auftragen und glatt ziehen. Dabei immer nur so viel Mörtel verwenden, wie für das Verlegen von bis zu drei Steinen benötigt wird. Jetzt die Platten nach der eigenen Sortierung in den erdfeuchten Mörtel eindrücken. Damit die für Polygonalplatten typische Optik gelingt, eine Fugenbreite von 3 bis 5 cm einhalten. Kleinere Plattenstücke zum Füllen von Lücken verwenden. Platten mit einem Gummihammer vollflächig im Mörtelbett festklopfen und darauf achten, Hohlräume und größere Lufteinschlüsse unter den Polygonalplatten zu vermeiden.

Tipp: Damit bei sehr großen Platten keine Risse entstehen, ein Schutzbrett verwenden. Kontinuierlich mit der Wasserwaage die Ebenheit der verlegten Fläche nachprüfen.

5. Polygonale Platten verfugen und reinigen

Für das Verfugen der polygonalen Natursteinplatten Trasszement mit Fugenmörtel verwenden. Dieser kann flüssig eingegossen oder mit einer Kelle in die Fugen eingebracht werden. Damit die Reinigung anschließen leichter fällt darauf achten, dass die Polygonalplatten nicht unnötig verschmutzt werden. Geht doch etwas daneben, das Fugenmaterial zeitnah mit einem feuchten Tuch entfernen.

Vor der Reinigung: Trocknungszeit nach Herstellerangaben einhalten.
In einem ersten Schritt kann mit klarem Wasser ganz einfach der bei der Verlegung entstandene Grauschleier beseitigt werden. Mit einem auf den Naturstein abgestimmten  Zementschleierentferner (Gebrauchsanweisung beachten oder Fachhändler fragen) die letzten Spuren entfernen und zuletzt gründliche mit klarem Wasser und gegebenenfalls einer Bürste nacharbeiten.

Polygonalplatten Beispiel 3Für die Fertigung und Veredelung der Polygonalplatten gibt es mehrere Möglichkeiten

Fertigung von Polygonalplatten

Bis aus einem massiven Natursteinblock im Steinbruch eine handliche Polygonalplatte wird, sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Große Rohblöcke werden vor Ort im Steinbruch in kleinere Blöcke zersägt oder gespalten und auf Plattengröße zugeschnitten und in Form gebracht. Für Polygonalplatten werden z.B. Ecken per Hand abgeschlagen oder abgesägt, sodass die typische Form polygonaler Platten entsteht. In einem abschließenden Arbeitsschritt werden die Oberflächen und die Kanten der Platten je nach Kundenwunsch „veredelt“. Dadurch entsteht das eigentliche Aussehen der Platten und Eigenschaften wie Rutschfestigkeit und Haptik können herausgearbeitet werden. 
Auf der Baustelle müssen die vorgefertigten Polygonalplatten dann in das Wunsch-Verlegemuster eingepasst werden. Dazu werden die einzelnen Platten individuell gesägt oder handbekantet, bis sie in die ihnen zugedachte Position im Muster passen. Diese Arbeit ist aufwendig, aber das Ergebnis lohnt die Mühe. 

Polygonalplatten sehen auch in Sandfarben toll ausPolygonalplatten sehen auch in Sandfarben toll aus

Bearbeitungsmöglichkeiten

Abhängig von der Gesteinsart und der Herstellung der Platten können die Oberflächen der Polygonalplatten veredelt werden. Häufige Oberflächenbearbeitungen sind z.B. getrommelt, gespalten oder gebürstete Oberflächen. Welche Bearbeitungsvariante möglich ist, geben die Eigenschaften de jeweiligen Steins vor: Hartgesteine wie Granit und Basalt können geflammt aber nicht gespalten werde. Weichere Gesteine wie Sandstein und Kalkstein werden hingegen gerne gespalten verlegt, einige Kalksteinplatten werden auch geflammt angeboten.
Beachten: Bei der Wahl der Bearbeitungsmethode ist darauf zu achtet, dass sich durch die Aufrauung der Oberfläche der Farbeindruck ändern kann. Meistens wird die Farbintensität mit der Aufrauung der Oberfläche etwas abgemildert; glattere Oberflächen haben hingegen intensivere Farben.

Kantenbearbeitung bei polygonalen Platten

Die Bearbeitung der Kanten kann bei der Gesamtwirkung vieleckiger Platten noch zusätzlich Akzente setzen.
Die meisten Kanten sind bei Polygonalplatten gebrochen oder handbekantet, was den natürlichen Look von Material und Verlegemuster noch betont. Wenn die Fläche nur sehr schmale Fugenbreiten erhalten soll, müssen die Kanten gesägt werden; nur gesägte Platten können passend zueinander verlegt werden.
Durch die unregelmäßige Bearbeitung fallen die Fugen hier um einiges breiter aus, da die Platten nicht exakt aneinander gelegt werden.

Dunkle Fugen heben die Dynamik der Polygonalplatten hervor Dunkle Fugen heben die Dynamik der Polygonalplatten hervor

Pflege und Reinigung

Polygonalplatten bedürfen kaum Pflege. Sind Sie an feucht-schattigen Ecken verlegt, so können sich im Laufe der Zeit Moose und Flechten auf den Steinen bilden. Diese lassen sich aber leicht mit einem Wasser, Bürste und Schwamm entfernen.
Wichtig: Verzichten Sie auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers. Der Druck, mit dem der Wasserstrahl auf dem Boden auftrifft, zerstört die Struktur des Bodens und öffnet so neuem Schmutz Tür und Tor.

Schwer im Kommen: Feinsteinzeug

Design- und technischer Fortschritt machen es möglich: Fliesen und Terrassenplatten aus Feinsteinzeug sind auch bei Polygonalplatten in Natursteinoptik auf dem Vormarsch. Interessenten können hier, je nach Hersteller, aus einer Vielzahl an Farben und Steinstrukturen wählen, die immer realistischer an die Originalsteine heranreichen. 

Geschrieben von:

Infos, Inspiration und praktische Tipps: Spannende Texte mit viel Know-How rund um das Thema Fliesen & Platten und attraktive Anregungen für tolle Wohnraumgestaltung von dem jonastone-Redaktionsteam.

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