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Aus der Heimat: Dietfurter Kalkstein

kalkstein PlatteKalkstein gehört zu den grazil wirkenden Natursteinen.

Wer sich bei der Wahl seines Lieblingssteins für ein Material aus der Heimat entscheiden möchte, ist mit Dietfurter Kalkstein gewiss nicht schlecht bedient. Der Naturstein stammt aus dem beschaulichen Altmühltal - die Region unweit der Frankenmetropole Nürnberg ist nicht nur attraktiv, sondern hat auch eine sehr lebendige, interessante Geschichte.

Wer die erdgeschichtlichen Ursprünge dieses Natursteins erfassen will, muss sich ein wenig mit Geologie auseinandersetzen. Die Kalksteine der Region gehen zurück auf ein Meer, das hier vor 180 Millionen Jahren die Erde bedeckte. Dietfurter Kalksteine haben sich aus fossilen Resten von Meerestieren in einem sehr langen Prozess herausgebildet.

Nach Angaben von Herstellern ist Dietfurter Kalkstein Gala witterungs- und frostbeständig - also für den Einsatz im Freien geeignet. Es gibt ihn in den verschiedensten Oberflächenbearbeitungen - sandgestrahlt, gestockt und geschliffen. Die Farben gehen von hellem Braun bis zu Gelbtönen. Nicht verwechseln sollte man Dietfurter Kalkstein mit Dolomit: Letzterer ist wahrscheinlich aus Kalkschlämmen entstanden, hat aber eine andere, chemische Struktur. Kalkstein hört auf die Formel Calciumcarbonat, Dolomit enhält zusätzlich Magnesium. Außerdem ist Dolomit, der ebenfalls in Dietfurt vorkommt, insgesamt etwas dunkler als Kalkstein.

Dietfurter Kalkstein ist in sehr vielfältiger Gestalt zu haben:

  • Abdeckplatten,
  • Trittstufen,
  • Blockstufen,
  • Gabionen (mit Dietfurter Dolomit gefüllt),
  • Pflastersteine,
  • Bodenplatten
  • sehr unterschiedliche Mauerwerksteine.
Fliesen-Kalkstein-Solnhofer-largeSolnhofer Kalkstein Fliesen

Dietfurt gehört übrigens zu Treuchtlingen, erstmals Anfang des neunten Jahrhunderts erwähnt. Am Beispiel der aus dieser Region kommenden Natursteine, zu denen auch Dietfurter Kalkstein gehört, lässt sich sehr schön zeigen, wie - lange vor Ökologie- und ähnlichen Gedanken - regional vorrätiger Baustoff das Aussehen einer Landschaft geprägt hat. Das Jura-Haus, auch Thema in einer Ausstellung, die im Jahr 2010 im nahen Ingolstadt zu sehen ist, verfügt über ein Dach aus Kalkplatten, einen besonders massiv ausgeführten Dachstuhl, meist Kalkstein-gemauerten Erdgeschossen, Innen- und Obergeschosswänden aus Mauer- oder Fachwerk. Dietfurter Kalkstein wurde sehr vielfältig eingesetzt. Diese Häuser fanden sich vor allem im heutigen Landkreis Eichstätt, sind aber auch in den Kreisen Weißenburg-Gunzenhausen, Neumarkt (Opf.) und sogar Kelheim zu finden. Auch in den Randbereichen der Kreise Roth und in den Stadtgebieten von Ingolstadt und Regensburg lassen sie sich feststellen. Allerdings wurde Solnhofener Kalkstein eingesetzt.

Kalkstein ist übrigens Gestein des Jahres 2010. Damit ist die Wichtigkeit dieses Natursteins auf eine sehr passende Weise unterstrichen. Schließlich wird das Material nicht nur für die klassischen Bauzwecke, sondern auch in zahllosen anderen Umständen eingesetzt. Die heutige Stahlindustrie ist ohne Kalk undenkbar, in der Landwirtschaft ist er ebenso unverzichtbar, auch bei der Herstellung künstlicher Baustoffe findet er Verwendung. Wissenschaftler haben längst ausgerechnet, dass jeder Mensch, gemessen an seinem Lebensalter, Kalkstein tonnenweise verwendet.

Kehren wir am Ende nochmals zur Wissenschaft zurück: Geologen verwenden Kalkstein auch als Oberbegriff für fünf unterschiedliche Natursteine. Nach dem ist auch der beliebteste Naturstein überhaupt - Travertin - ein Kalkstein. Selbst Marmor ist ein Kalkstein: seine Besonderheit wird durch die kristalline Struktur beschrieben. Travertin entsteht auf andere Weise als der klassische Kalkstein - durch Ausfällreaktionen in Gewässern. Gemeinsam ist allen Kalksteinen, auch dem Dietfurter Kalkstein, dass sie auf säurehaltige Flüssigkeiten empfindlich reagieren.

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