Typische Schadensfälle mit Natursteinen – Tipps für deren Vermeidung

Kundenbeispiele von Schadensfällen

Ursachen für Verfärbungen an Natursteinen

Tipps zur Vermeidung von Verfärbungen an Natursteinen

Weitere Ursachen für Verfärbungen und Schäden an Natursteinen

Die häufigste Schadensursache an Natursteinen sind Verfärbungen. Verfärbungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, in den meisten Fällen werden sie aber nicht durch den Naturstein selbst verursacht, sondern haben andere Ursachen. In nachfolgender Zeichnung werden vereinfacht die wichtigsten Ursachen von Verfärbungen an Natursteinen gezeigt. Genaue Erklärungen zu den Ursachen der Verfärbungen und Tipps zu deren Vermeidung finden sie in den jeweiligen Kapiteln.

Ursachen für Verfärbungen an Naturstein

Verfärbungen an Natursteinen

A. durch Substanzen aus dem Bettungs- und Fugenmaterial
->
Schutz durch Wahl zertifizierter Baumaterialien

B. durch Schmutzauftrag von Oben
-> Teilschutz durch Imprägnierung

C. durch im Naturstein enthaltene Minerale
-> kein Schutz möglich, tritt aber nur selten auf


Kundenbeispiele von Schadensfällen

An Hand von zwei Beispielen wollen wir typische Schadensfälle und deren Schadensursachen beschreiben.

Beispiel 1
In diesem Fall wiesen Terrassenplatten aus Granit Yellow Rusty zwei verschiedene Arten von Flecken auf, schwarzblaue bis dunkelviolette und rotbraune Flecken. Die blau-violetten Flecken enthielten Reste von organischem Material und konnten sehr schnell als Vogelkot bzw. als von Vögeln über der Terrasse verlorenen Teile von Beeren und Früchte ausgemacht werden. Die rotbraunen Flecken wurden als Rost bestimmt, wobei unklar war, woher der Rost kam. Um die Quelle des Rosts zu ermitteln, wurden Proben von den Granitplatten und dem Bettungsmaterial, ein Kies aus dem Oberrheingebiet, genommen und für eine genaue Analyse in ein Labor geschickt. Der Granit konnte durch eine mineralogische Untersuchung als Quelle für den Rost ausgeschlossen werden. Der Kies hingegen wies schon mit bloßem Auge erkennbare Eisenminerale auf, viele der Kiesel hatten zudem sichtbare Rostflecken. Das Labor kam zur Schlussfolgerung, dass sich durch Staunässe aus dem Kies Eisen gelöst hat. Durch Verdunstung wurde das Eisen durch die Granitplatten und die Fugen nach oben transportiert und an den Oberflächen der Platten als Rost abgelagert. Zur Behebung des Schadens wurde dem Kunden vorgeschlagen, dass Bettungsmaterial komplett auszuwechseln und anschließend eine Grundreinigung der Platten durchzuführen.

Beispiel 2
Auch im zweiten Fall kam es zur Bildung von bräunlichen Verfärbungen auf Platten aus Granit Yellow Rusty, hier auf einer Garageneinfahrt verlegt. Durch Laboruntersuchung wurde festgestellt, dass es sich bei den braunen Verfärbungen um dünne Mangankrusten handelt. Um die Quelle des Mangans zu ermitteln, wurden sowohl Proben vom Granit als auch vom Bettungsmaterial, ein weißer Quarzit, und vom Fugenmaterial, ein schwarzer Splitt, auf die Möglichkeit hin untersucht, dass sich aus diesen das Mangan gelöst hat. Der weiße Quarzit konnte sowohl optisch als auch durch Laborergebnisse zügig als Quelle ausgeschlossen werden. In weiteren Laboruntersuchungen wurde auch der Granit als Manganlieferant ausgeschlossen, da im Granit kein Mangan enthalten war. Übrig blieb nur das schwarze Fugenmaterial; dieses konnte in einem Test teilweise in Wasser gelöst werden und bildete eine schwachdunkle Verfärbung im Reagenzglas. Das Labor kam zur Schlussfolgerung, dass derselbe Prozess in größerem Maßstab auf der verlegten Fläche stattgefunden hat.

 

Ursachen für Verfärbungen an Natursteinen

Allgemein lässt sich sagen, dass die Ursachen für Verfärbungen an Natursteinen nur selten in den Natursteinen selbst zu suchen sind, und dass in den meisten Fällen bei der Planung und/oder der Durchführung der Verlegearbeiten Fehler gemacht wurden. Die häufigsten Ursachen von Verfärbungen sind färbende Substanzen, die aus den verwendeten Baumaterialien heraus gewaschen werden, und Schmutz, der von oben auf die Natursteine aufgetragen wird.
A. Bei Baumaterialien sind vor allem Bettungsmaterial und Fugenmaterial kritisch. Aus qualitativ schlechten, nicht zertifizierten Kiesen/Sanden/Splitten können im Material enthaltene Eisenminerale und Manganverbindungen ausgewaschen werden. Diese Prozesse können schon während der Verlegung stattfinden oder erst nachträglich einsetzen; sie treten vor allem dann auf, wenn es in der Unterkonstruktion häufig zu Staunässe kommt. Die gelösten Stoffe gelangen anschließend mit Hilfe von Verdunstungsprozessen durch die Fugen und durch Poren/Kapillaren in den Natursteine an die Oberfläche der Natursteine und lagern sich dort als Verfärbungen ab.
B. Von oben droht Verschmutzung durch zahlreiche Materialien. Flugrost und andere Baustoffreste, die bei nachfolgenden Baumaßnahmen entstehen, können sehr schwierig zu entfernende Verfärbungen bilden. Eine weitere sehr wichtige Quelle für Verfärbungen sind Pflanzen; vor allem im Spätsommer und Herbst können Pflanzenteile durch das Herabfallen von Laub, Früchten und Beeren oder durch Kot von Vögeln und andere Tieren auf die Natursteine gelangen und bilden dort vielfarbige Flecken. Insbesondere flüssiger Schmutz kann durch Poren und Kapillaren tief in den Naturstein eindringen und ist von dort nur schwer zu entfernen.
C. Sehr selten ist die Ursache für Verfärbung bei im Naturstein enthaltenen, färbenden Mineralen zu suchen. Sollte dies der Fall sein, kann gegen die Verfärbung nichts getan werden. Wenn die Verfärbung als stören empfunden wird, muss notfalls der Belag ausgetauscht werden oder ein anderer Naturstein eingebaut werden.

 

Tipps zur Vermeidung von Verfärbungen an Natursteinen

Mit Ausnahme von Verfärbungen durch im Naturstein enthaltene Minerale lassen sich alle Arten von Verfärbungen vermeiden. Diese Ursache kann nur der qualifizierte Natursteinhändler durch richtige Auswahl der Blöcke ausschließen.

Umsichtige Planung der Verlegearbeiten und das schnelle Entfernen von Schmutz verhindert größtenteils das Auftreten von Verfärbungen.

Wichtige Punkte, die beachtet werden sollten:
Führen sie möglichst alle begleitenden Bauarbeiten vor der Verlegung der Natursteine durch. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt weitere Baumassnahmen notwendig sein, decken sie die Natursteine vor Beginn der Arbeiten ab. Sollte dennoch Schmutz auf die Natursteine gelangen, entfernen sie diesen zügig. (Schadenstyp B)
Fragen sie beim Baustoffhändler/Baumarkt und ihrem Natursteinhändler nach, ob das gewählte Bettungs- und Fugenmaterial für die Verlegung des Natursteins geeignet ist. Verwenden sie Bettungsmaterial aus gebrochenem Mineralstoff; verwenden sie möglichst kein Flusssand/-kies, da bei diesen Materialien ein erhöhtes Risiko besteht, dass eisenhaltige Verunreinigungen und organische Komponenten im Baustoff enthalten sind. Diese Stoffe sind die Hauptverursacher von Verfärbungen! (Schadenstyp A)
Haben sie in unmittelbarer Nähe zur Natursteinfläche (Früchtetragende) Pflanzen, muss im Spätsommer/Herbst mit einer regelmäßigen Verschmutzung durch herhabfallendes Laub, Früchte und Beeren gerechnet werden. Die Pflanzenteile sollten zügig entfernt werden genauso wie der in diesen Jahreszeiten häufig auftretender Tierkot. Kehren sie den Schmutz im trockenen Zustand ab und spülen sie eventuell mit Wasser nach. Um das Eindringen des Schmutzes in den Naturstein zu verhindern, kann eine Imprägnierung des Belags in Erwägung gezogen werden. (Schadenstyp B)

 

Weitere Ursachen für Verfärbungen und Schäden an Natursteinen

Neben den bisher aufgeführten Verfärbungsursachen gibt es noch weitere Gründe warum Natursteine Verfärbungen aufweisen können. Diese Verfärbungen treten vor allem bei der Verlegung von Natursteinen in Mörtel und der Verfugung mit Silikon auf.
Sehr häufig kommt es während der Austrocknungsphase von in Mörtel verlegten Natursteinen zu hellen Verfärbungen im Bereich der Fugen. Diese werden meistens durch Ausblühungen von Kalk verursacht. Je nach verwendetem Mörtel und Sachkunde des Verlegers können die Ausblühungen stärker ausfallen oder gar nicht erst auftreten; es gibt aber keine 100%ige Garantie dafür, dass die Ausblühungen nicht entstehen. Auf jeden Fall sollte bei der Verlegung von Naturstein immer ein für den Naturstein ausgewiesener Natursteinmörtel verwendet werden. Fertig gemischte Natursteinmörtel enthalten Trass, Trass bindet den bei der Austrocknung des Mörtels entstehenden Kalk. Die alleinige Verwendung von Trasszementen kann Ausblühungen aber nur vermindern und nicht gänzlich verhindern. Erst die konstant gleiche Mischqualität von fertigen Natursteinmörteln und weitere, im Mörtel enthaltene Zuschlagstoffe gewähren den größtmöglichen Schutz vor Ausblühungen.
Kalkausblühungen können durch Kalkentferner und Zementschleierentferner relativ einfach entfernt werden. Vor der Entfernung ist aber zu prüfen, ob das Mittel den Stein angreift bzw. ob Maßnahmen vor dem Einsatz des Mittels getroffen werden müssen, wie z.B. das Wässern der Natursteine.
Insbesondere wenn Natursteine mit Silikonen verfugt werden, kann es zu Randzonenverfärbungen an den Natursteinen kommen. Dies wird durch organische Komponenten in den Silikonen verursacht, so genannte Weichmacher; es entsteht ein speckiger Rand in den Natursteinen. Dieser Effekt kann sehr einfach vermieden werden, indem nur für Naturstein ausgewiesene Naturstein-Silikone verwendet werden. Eine Reinigung derart verfärbter Natursteine ist nur mit einem hohen Aufwand möglich und steht in keinem Verhältnis zu den geringen Mehrkosten von Naturstein-Silikonen.

Neben Verfärbungen sind Schäden durch mechanische Zerstörung ein weiterer bedeutender Grund für Mängelansprüche bei Natursteinen.
Sehr gravierende Schäden entstehen durch Salzausblühungen. Bei diesem Vorgang werden Salze aus dem Unterbau (Mörtel, Estrich, Beton) und dem Untergrund (Boden) freigesetzt und in wässrigen Lösungen nach oben transportiert. Eine weitere Quelle für Salze sind falsch angewendete Reinigungs- und Pflegemittel, durch die Salze in die Natursteine eindringen. Durch die Salze können einerseits helle Ausblühungen an den Natursteinoberflächen entstehen oder schlimmer Kristalle in kleinen Poren und Mikrorissen des Natursteins gebildet werden. Wenn Letzteres passiert, ist die Gefahr groß, dass es durch das Auskristallisieren der Salze zu Rissen und Abplatzungen kommt, da die Salze beim Auskristallisieren ihr Volumen vergrößern und somit den Naturstein sprengen. Dies führt zu nicht widerherstellbaren Schäden an den Natursteinen. Ausblühungen an der Oberfläche können hingegen noch durch aufwendige Verfahren entfernt werden.

Bei der Durchführung von Verlegearbeiten, insbesondere im Außenbereich, muss auch auf die Einhaltung von Baunormen für Frostsicherheit, Drainage für Oberflächenwasser und Stabilität des Unterbaus geachtet werden, da es sonst zu Schäden an den Natursteinen kommen kann. Bei der Wahl des Natursteins ist wichtig, dass das jeweilige Gestein für die Anwendung geeignet ist; hier sollte der Natursteinhändler entsprechend Auskunft geben.

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57 Kommentare zu “Typische Schadensfälle mit Natursteinen – Tipps für deren Vermeidung

  1. Kommentar 14.4.2008 von HUAes an „admin“ betr. „Typische Schadensfälle mit Natursteinen – Tipps für deren Vermeidung“, von „administration“, vom 14. Nov. 2007:

    Ich erarbeite gerade eine Expertise über einen Quarzit Grossformat-Belag, EFH in Baselland, 300 Stück 70×70 cm Platten, 20 mm dick, auf 3 Geschossen. „Brown“ Quarzit von Indien.
    Fast alle Platten weisen Verfärbungen auf. Der Verlegemörtel wurde nicht flächig verlegt, sondern pro Platte mit 9 etwa CD-grossen „Mörtelpatchen“ aufgetragen. Diese jeweilen 9 Kreise sieht man auf der Oberfläche als Verfärbungen (heller als Ursprungsfarbe), trocken sofort etwa 47 Platten ( 15 %) und wenn feucht/nass gemacht auf praktisch allen Platten.
    Mit Lithofin und anderen Produkten wurde seit nach der Erstellung der Platten bis heute 3 mal versucht die Platten zu reinigen und wieder zu imprägnieren aber ohne jeden Erfolg. Zudem ist die Fleckenempfindlichkeit fast überall vorhanden, da keine einheitliche Imprägnierung erreicht wurde.
    Interessanter diesbezüglicher Test mit „Auflegen von Salamischeiben und Reinigungsversuche nach 30 bis 60 Minuten“ praktisch unmöglich!
    Nun muss ich den Bericht (Parteigutachten, zusammen mit einem guten Anwalt für die Klägerin = Eigentümerin des EFH) noch fertig erstellen.

    Fazit ist für mich: alle Platten müssen raus und neue fachgerecht verlegen, inkl. richtige Imprägnierung aufbringen.

    mfg Hans-Ulrich Aeschlimann, Consulting Civil Engineer M.Sc. ETH SIA-STV-usic-WTA (Mitglied 6 AG’s)-TÜV zertifiziert & Gerichtgutachter, Prof. TS emerit. CH-4153 REINACH & 4153 Münchenstein.

    Weitere Angaben zu meiner Tätigkeit:
    Hans-Ulrich Aeschlimann

  2. wir haben letztes Jahr unsere Terrasse mit Granit auf Quarzsand über einer Betonplatte verlegen lassen.
    Seit Frühjahr haben wir auf den Fliesen grosse Wasserflecken und auch nach aufdecken einiger Platten, der Quarzsand war naß,und tagelanger Abtrocknung zeigte sich nur eine leichte vorübergehende Besserung. Kennt jemand das Problem, bzw.eine Lösung ?

  3. Guten Tag Herr Sonntag,
    falls Sie auf Quarzsand verlegt haben, erklärt dies u.a. den Wasserstau. Hier ist Splitt zu verwenden. Des Weiteren sollte, wenn auf Beton verlegt wird, auf Drainagematten zum Wasserablauf zurückgegriffen werden; die Verfugung geschieht ebenfalls durch(wasserdurchlässigen) Splitt.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen damit helfen konnte.

    Sonnige Grüße aus Mannheim,
    Florian Andreas | jonastone

  4. Liebe Blog-Teilnehmer, letztes Jahr wurden auf unserer Terrasse
    Granitplatten (ramona blanco) verlegt und im Juli mit Lithofin Grundschutz
    versiegelt. Seit kurzer Zeit nun erscheinen immer mehr kreisrunde, schwarze
    Flecken. Das Besondere: Bei Wärme/Hitze verschwinden sie, um bei
    normalen Temperaturen identisch wieder zu erscheinen. Der Verleger
    sagt, es liegt am Stein. Der Steinlieferant sagt, es liegt am Kies drunter oder wir
    haben die Flecken verursacht (wenn das stimmen würde, würde ich nicht
    reklamieren). Kann uns jemand aus dem Kreis hier einen Tip geben?
    Vielen Dank schon jetzt dafür Michael Juhl

  5. Mögliche Ursache die Versiegelung. Die Feuchtigkeit von unten kann nach der Versiegelung schlecht durch die Platte hindurchwandern. Bei starker Sonnenlicht-Erwärmung werden jedoch die Feuchtigkeitflecken abgebaut. Das wird wahrscheinlich in den Herbst-Wintermonaten zunehmen und im nächsten Sommer wieder abnehmen.

  6. Guten Abend Herr Juhl,
    wir gehen auch davon aus, dass es am Unterbau liegt. Welchen Kies haben Sie denn verwendet?

    Viele Grüße aus Mannheim
    Florian Andreas | jonastone

  7. Hallo,
    Wir haben im Garten eine Granitsteinmauer errichten lassen. Die gelben Granitsteine haben allerdings teilw. dunkle Flecken bzw Punkte. Diese Verfärbungen lassen sich nicht entfernen.
    Nun meine Frage: handelt es sich bei diesen Steinen ggf um B-Qualität bzw 2. Wahl?
    Freue mich über Eure Rückmeldungen.
    Isabel

  8. Hallo,

    aus der Entfernung ist eine Diagnose schwierig. Die Flecken könnten viele unterschiedliche Ursachen haben. Am besten wäre es, wenn Sie einen Fachmann vor Ort zurate ziehen, der sich die Flecken ansehen kann.

    Viele Grüße aus Mannheim!
    Rozana Kisev | jonastone

  9. Vielen Dank für die Rückmeldung. Das mit dem Fachmann vor Ort wird schwierig, weil der mir die Steine verkauft und die Mauer gesetzt hat. 😉

  10. Ich bin Fliesenlegermeister und habe mich bei meinem derzeitigen Objekt geweigert fleckigen Naturstein zu verlegen.die Fliesen wurden über längeren Zeitraum falsch gelagert. Sie kamen total nass und in vermoderten Kartons an. Viele von den Fliesen haben braune Verfärbungen. Der Händler sagt dass das mit Natursteinreiniger wieder raus geht.Stimmt das? Oder können die Flecken danach wieder kommen

  11. Hallo Herr Kniel,

    diese Frage können wir Ihnen pauschal nicht beantworten. Es kommt darauf an, ob sich der Schmutz nur oberflächlich auf dem Stein befindet oder tiefer eingedrungen ist. Außerdem spielt auch die Art der Verunreinigung eine Rolle. Handelt es sich dabei beispielsweise um Rost, dann ist es möglich, dass dieser erneut ausblüht. Wir empfehlen Ihnen daher, einen Fachmann vor Ort zurate zu ziehen, der sich die Problematik genauer ansehen kann.

    Halten Sie uns auf dem Laufenden!
    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  12. Hallo,
    wir haben einen hellen Granit auf Boden unseres Schwimmteiches auf ein Kiesbett verlegt. Gleich zu Anfang färbten sich im Bereich der Fugen (Randbereich 2-3cm) die Steine teilweise dunkel. Eine Reinigung mit einer Wurzelbürste ist wenig erfolgreich. Woher kommt die Verfärbung und wie kann ich Sie unter Wasser Reinigen?
    Grüße Christof

  13. Hallo Herr Seckinger,

    die Verfärbungen rühren vermutlich daher, dass der Granit über seine Flanken die im Wasser gelösten Schmutzpartikel aufgesaugt hat. Diese Partikel befinden sich damit nicht nur außen am Stein, sondern sind auch ins innere eingezogen und werden sich deshalb vermutlich auch nicht mehr äußerlich reinigen lassen. Zwar könnte (wenn der Stein nicht unter Wasser wäre) ein spezieller Natursteinreiniger gegen Algen und Grünbelag Abhilfe schaffen, aber da sich der Naturstein unter Wasser befindet, würden die Verfärbungen, selbst wenn sie entfernt werden könnten, mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederkehren.

    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  14. Hallo,

    wir haben Keramikplatten, 40 x 40, ca. 3 mm Fuge, auf Splitt verlegt. Der Unterboden ist ordnungsgemäß abgeklebt. Die Entwässerung erfolgt innerhalb der Balkonplatte unterhalb der Splittschicht. Nach Monaten quoll aus den Fugen weißes pulverförmiges Material (Kalk?). Mittlerweile wirde der angrenzende Klinker (weicher Holländer) angegriffen und zerstört!
    Woher kommen die Ausblühungen und was kann man dagegen tun?
    Danke!
    Grüße aus dem Münsterland

    Friedrich Kloidt

  15. Hallo Herr Kloidt,

    generell lässt sich die Frage leider nicht per Ferndiagnose beantworten. Es müsste ein Sachverständiger vor Ort zurate gezogen werden. Es könnte vom Splitt herrühren, der Mineralien ausschwämt bzw. absondert. Es könnte aber auch am Untergrund liegen. Normalerweise wird unter den Splitt eine Drainagematte ausgelegt. Eventuell ist eine ausreichende Entwässerung nicht gegeben, so dass Kalk ausblüht. Sie sehen, aus den gegebenen Informationen lassen sich nur Mutmaßungen schließen. Deshalb muss ein Fachmann vor Ort dazu befragt werden.

    Halten Sie uns auf dem Laufenden!
    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  16. Wir haben Granitplatten schlesisch grau Mittelkorn auf Granitverlegematerial verlegt. Darunter Schotter 0/32 und darunter Sand 0-2 als Drainage. Format der Platten 20 x 80 cm. Fuge offen mit PCI Parvifix PU extra und Randanschlüsse mit Basaltmehl ungebunden!( Nach ZTV-Wegebau nicht verlegbar in einem festen System!)
    Im unbewitterten Bereich entstehen Ausblühungen in der Plattenmitte bräunlich. Nach Begutachtung und Laboruntersuchung sind in allen Unterbaumaterialien und der Platte freie Eisen zwei und drei-Verbindungen vorhanden. Der Kunde möchte die Platten wieder verlegt haben, in einen eisenverbindungsfreien Unterbau. Wir haben bisher noch kein komplett eisenfreies Material gefunden! Hat Jemand eine Idee?

  17. Hallo Herr Forst,

    nach unserer Recherche gibt es kein natürliches Material, das sich für den Unterbau eignet, das nicht einen gewissen Eisenanteil enthält. Eisen kommt in den Materialien allerdings in unterschiedlichen Mengen vor. Wir bieten beispielsweise einen besonders eisenamren Splitt an.

    Die Ausblühungen können aber auch aus den Platten selbst stammen, da auch die Platten einen natürlichen Eisenanteil haben. Aber auch andere Verlegeprodukte können gewisse Mengen dieses Metalles beinhalten. Zudem begünstigt die gebundene Verelegung die Ausblühungen zusätzlich.

    Halten Sie uns auf dem Laufenden!
    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  18. Hallo!

    in unserem Treppenhaus ist der Granit der auf den Stufen verlegt ist um einige Nuancen heller wie der Granit der auf den Podesten verlegt wurde!
    Woran kann das liegen?
    Es sieht irgendwie dadurch unschön aus!
    Ist das ein Reklamationsgrund?
    Außerdem hat der Granit der auf den Podesten verlegt wurde teilweise großflächige Flecken die aussehen wie Wasserflecken!
    Was kann hier der Grund sein?

    Danke und Gruß

  19. Hallo Herr Roth,

    angenommen, es handelt sich hier um einen dunklen Granit, dann könnte es für die von Ihnen beschriebenen Auffälligkeiten viele unterschiedliche Gründe geben. Bei den Flecken kommt es darauf an, vor welchem Zeitraum der Granit verlegt wurde? Ist er erst vor kurzem verlegt worden, könnte es sich um einen Zementschleier vom Fugenmittel handeln…es könnten aber auch „Restflecken“ von der Imprägnierung sein. Für den Fall, dass der Naturstein bereits eine Weile im Treppenhaus liegt, wären Wasserflecken oder Verätzungen durch Reinigungs- oder Pflegemittel wahrscheinlicher. Es könnte sich jedoch auch einfach um Auswaschungen aus dem Stein selbst handeln.

    Auch für die Farbunterschiede gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze: Eventuell ist der Granit von Natur aus mit der Zeit einfach ein wenig heller geworden. Auch das setzt natürlich voraus, dass er bereits vor einiger Zeit verlegt wurde. Handelt es sich bei dem Granit um einen gefärbten Naturstein? Man muss unterscheiden zwischen natürlicher, echter Farbe oder aber eingefärbten Steinen. Bei letzteren kann sich die Farbschicht mit der Zeit auswischen oder abnutzen und stellenweise heller werden.

    Wie Sie sehen, ist es schwer, diese Frage aus der Ferne zu beantworten. Wir würden Ihnen dazu raten, Ihren Verleger darauf aufmerksam zu machen…um zu sehen, was er dazu sagt.

    Halten Sie uns auf dem Laufenden!
    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  20. Hallo!

    Danke für die Antwort!
    Der Granit wurde vor etwas mehr wie einem Jahr verlegt!
    Es ist ein Mehrfamilienhaus und ich lege deshalb etwas mit dem Bauträger im Clinch!
    Er sagt das wäre so okay, da Naturstein, aber mir stößt es halt bitter auf das die Unterschiede der Helligkeit/Farbnuance zwischen Stufen und Podeste so auffällig sind!
    Kann man hier Fotos hochladen??
    Dann können Sie viell. eher sehen von was ich rede!

    Danke im voraus!

  21. Hallo Herr Roth,

    Sie können uns gerne ein Bild von dem besagten Boden an info@jonastone.de schicken und wir sehen uns das an. Allerdings sei gesagt, dass aus der Ferne – auch anhand von Bildmaterial – lediglich Vermutungen unsererseits getroffen werden können. Für eine klare Diagnose spielen viele weitere Informationen wie beispielsweise die Verlegung oder die Endbehandlung des Natursteins eine große Rolle. Zudem stellt sich auch die Frage, um was für einen Granit es sich genau handelt, denn Granit ist nicht gleich Granit.

    Verlässliche Antworten kann in solchen Fällen immer nur ein Fachmann vor Ort geben.

    Viele Grüße aus Mannheim
    Rozana Kisev | jonastone

  22. Hallo,
    nachdem wir gerade Kanfanar Natursteinplatten im Splittbett verlegt haben ist nun zu entscheiden ob verfugen oder nicht. Da ja nur eine Drainagefuge in Betracht kommt meine Frage: gibt es ein wasserdurchlässiges Fugenmaterial welches farblich einigermassen zu Kanfanar passt? (sandfarben bis hellgrau)
    Für diese Information wäre ich sehr dankbar.

  23. Hallo,

    ich habe von unsere Terasse mit Granitpalisaden einzurahmen. Grau / Vollgranit. Zum Einbetonieren wollte ich Fertiggemisch kaufen..

    Nun die Frage:

    Kann ich einen normalen Betongemisch einsetzen oder muss das Natursteinbeton sein?

    Gruß

  24. Hallo Herr Hillgärtner,

    tatsächlich brauchen Sie ein Geschmisch für Naturstein. In „normalem“ Betongemisch ist Portlandzement enthalten. Dieser führt zu Ausblühungen bei Naturstein. Mit Trasszement sind Sie hier auf der sicheren Seite für Ihre Terrasse.

    Herzliche Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  25. Hallo, wir sind auf der Suche nach Spezialisten, die uns bezüglich unschöner Vefärbungen weiter helfen können, unser Gärtner, der die Platten verlegt hat, hilft uns nicht.
    Im Bereich der etwas zurückversetzten Hauseingangstür wurde ein Podest gebaut und mit dunklen Granitsteinen belegt. Nach einiger Zeit haben wir feststellen müssen, dass diese Steine morgens ganz dunkle, nasse Stellen haben. Unter Sonneneinstrahlung verschwinden die vollständig, sind am nächsten Morgen aber wieder da. Wenn die Sonne nicht direkt drauf scheint, bleiben diese Stellen den ganzen Tag sichtbar. Das sieht wirklich unschön (ungepflegt) aus.
    Der verlegende Gärtner meint, das sei ein unvermeidbares Naturphänomen, wir sind der Meinung nd Hoffnung, dass das nicht sein müsste.
    Was kann man da tun? Momentan fühlen wir uns hilf- und ratlos und verzweifelt.
    Wir würden uns über Hilfe sehr freuen!
    Wolfgang Leiste

  26. Hallo Herr Leiste,
    das tut mir leid zu lesen!
    Als Vertrieb und aus der Distanz ist es schwierig, hier konkrete Empfehlungen zu geben.
    Wir können lediglich unsere Erfahrungen und unser Wissen mit Ihnen teilen. Unsere Erfahrungswerte müssen nicht zwangsläufig auf Ihren besonderen Fall zutreffen.

    So wie Sie es beschreiben, liegt es vermutlich daran, dass die Platten von unten ständig benetzt werden. Das heißt, dass die Platten vom Untergrund her, über die Kapillaren, Feuchtigkeit hochziehen. Wenn die Sonne drauf scheint, trocknen die Platten in den Oberschichten und nachts ziehen die Platten wieder Feuchtigkeit nach.
    Dass alle Platte eine Wasseraufnahme haben ist normal. Dass die Platten von unten jedoch Wasser ziehen, sollte nicht sein. Zumindest nicht, wenn die Entwässerung oder Abdichtung durch Ihren Gärtner richtig erfolgt ist.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit ein bisschen weiterhelfen!

    Viele Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  27. Ich bin Steinmetz, fahre einen Opel #nagelneu
    und möchte wissen, ob ich bei Jonastone als Opelfahrer einen Rabatt erhalten könnte ? #rabattYaeh
    mit freundlichen Grüßen, aus dem schönen Dresden.
    Euer Peter

    PS: kommt der Name Jonastone vom Namen Jonas Stein ?

  28. Hallo Peter,
    im Frühjahr nächstes Jahr ist jonastone auch in der Nähe von Leipzig vertreten – komm uns doch mit Deinem Opel besuchen!
    Rabatt is nicht drin – aber wie ist denn als Autofahrer Deine Meinung zum #VW-Skandal?
    Mit dem guten Jonas Stein haben wir übrigens nichts tun #Gründungsmythos.

    Viele Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  29. Hallo.

    Ich habe für die Fugen unseres Natursteinbodens mit nicht dafür geeigneten Silikon eingefugt. Jetzt sind da überall helle Flecken entstanden. Ich habe weiter oben gelesen dass diese nur mit hohem Aufwand beseitigt werden können. Aber wie oder womit habe ich nicht gesehen.
    Könnt ihr mir sagen was ich machen muss und womit ich diese Flecken entfernen kann?

    Danke

  30. Hallo Herr Dorr,
    das ist wirklich ärgerlich und tut mir sehr leid!
    Der Blog-Artikel ist schon etwas älter, daher habe ich bei unserem Fachberater nachgefragt.

    Um an den Ranzonen Verfärbungen oder sog. „Verfettungen“ zu entfernen, rät er zu OIL EX von Lithofin:

    http://www.lithofin.de/de/__i/Lithofin-OIL-EX

    Weitere Infos zum Produkt finden Sie hier:

    http://www.lithofin.com/sites/www.lithofin.com/files/lithofin_lithofinder/product_files/tm_187-LithofinOIL-EX_D112.pdf

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen!

    Viele Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  31. Hallo, meine Frage:
    Wie lange muß Granit durchtrocknen vor Grundierung. Werden im Außenbereich verlegt. Gibt es sichere Anzeichen,das der Stein trocken ist.
    Problem ist, das die Platten bei Regen angeliefert wurden.Liegen jetzt seit 2 Wochen im Hausflur, reicht diese Zeit?

  32. Hallo Frau Koch,

    vielen Dank für Ihre Frage. Aus der Ferne ist das für uns schwer zu beurteilen, aber generell kann man sagen dass, wenn die Platten aufeinander gestapelt wurden, sie nach 2 Wochen gut durchgetrocknet sein sollten.
    Prüfen Sie: Wie fühlen sich die Platten an, wie sehen sie aus?
    Letztlich muss man es optisch und sensorisch beurteilen, ob die Platten trocken sind.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und wünsche Ihnen einen schönen Tag!
    Beste Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  33. Hallo! jetzt habe ich die Beiträge gelesen und gelesen das Estrich zu Verfärbungen kommen kann.
    Jetzt habe ich eine Frage: Wir haben australischen Marmor auf Estrich legen lassen .Kann es auch bei uns zu solchen Verfärbungen kommen? Wir haben es aber einer Steinmetzfirma machen lassen.Mit freundlichen Grüßen aus der Thüringischen Rhön
    Kristin

  34. Hallo Kristin,

    diese Frage lässt sich aus der Ferne ganz schwer bis gar nicht beantworten:
    Generell können Verfärbungen durchaus mal vorkommen.
    Wir kennen leider weder den von Ihnen verwendeten Marmor, noch den Estrich… auch was die Verarbeitung durch den Betrieb angeht können wir keine Aussagen machen, da wir nicht vor Ort sind. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in Ihren Falle leider keine Empfehlung aussprechen können.
    Ihr Steinmetzbetrieb kann Ihnen eventuell bei Ihrenr Frage besser weiterhelfen.

    Viele Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  35. Guten Tag
    Wir planen in unserem Haus einen Kalkstein Bodenbelag einzubauen (gesamter Wohnraum: Küche, Essen, Eingang, Bad). Kanfanar antik oder Selina antik gefällt uns sehr gut. Sind diese Kalksteine dafür geeignet?
    Besten Dank für Ihre Rückmeldung.

  36. Guten Morgen Frau Schellenberg,
    grundsätzlich: Ja. Kalkstein als Bodenbelag ist geeignet. Da wir die Steine, welche Sie verwenden möchten, selbst nicht führen und die Qualität des Rohmaterials nicht kennen, ist es aus der Ferne schwer, eine konkrete Aussage über die Eignung der Kalksteine für diesen Bereich zu treffen. Wenden Sie sich hierfür am besten an den Anbieter der von Ihnen genannten Natursteine, er kann Ihnen hierzu bestimmt Auskunft geben.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen!
    Einen schönen Tag und beste Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  37. Hallo, wir haben vor ein paar Wochen einen neuen Grabstein mit Umfassung machen lassen. Es handelt sich um einen dunklen (schwarz meliert sage ich nun mal) indischen Granit. Die Stele und die passende Umrandung sehen sehr schön aus. Doch vor allem die Stele macht den Eindruck als würde sie „Wasser ziehen“, d.h. vom Boden bi in eine Höhe von ca. 30 cm ist der Stein feucht und daher dunkler als der Reststein. Der Steinmetz behauptet, dass dies nach ein paar Wochen weg ist, was aber nun nicht der Fall ist. Um die Umrandung hat er nun so eine Art Feuchtigkeitsflies gemacht, aber die Stele wird unten immer fecht. Kann mir da jemand einen Rat geben? Ist unser Stein fehlerhaft? Vielen Dank für Ihre Hilfe

  38. Hallo Herr Ruschek,
    vielen Dank für Ihre Frage.
    Generell ist es aus der Ferne etwas schwierig, eine „Diagnose“ zu stellen…
    Einmal kann ich Sie beruhigen: Ihr Stein ist nicht „mangelhaft“; er zieht lediglich Feuchtigkeit über seine Kapillaren hoch.

    Zur Erläuterung:
    Jeder Naturstein hat eine gewisse Wasseraufnahme; mal mehr, mal weniger, je nach Natursteintyp.
    Je mehr Wasser der Stein aufnimmt, desto mehr zieht dies in den Stein hoch und man hat als Ergebnis einen feuchten Sockelfuß.
    Man hätte den Sockel, im erdberührter Bereich, eventuell abdichten können.
    Es wird vermutlich auch nach einigen Wochen nicht besser werden, da Erdreich meist immer feucht bleibt. Vermutlich wird der Stein nur in den Sommermonaten, wenn es wenig regnet, halbwegs trocken bleiben.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte!
    Herzliche Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  39. Guten Tag
    Ich möchte auf meinem nicht überdachten Vorplatz 3 cm starke Granitplatten verlegen.
    Der Unterbau wurde frostsicher ausgeführt und mit der Rüttelplatte verdichtet.
    Mein geplanter Aufbau sieht folgendermaßen aus:

    ca. 5 cm Splittbeton ( Edelsplitt 2/4 mit Trassbeton von Baumit im Verhältnis 1/4 abgemischt.(Draibagebeton)
    Die Platten auf der Unterseite mit Haftschlämme bestrichen und nass in nass in den Splittbeton versetzen.
    Mein Verleger meint, dass wir auch eine Eisenmatte in den Splittbeton einlegen sollten.
    Ich habe jedoch bedenken, dass durch die eventuell eindringende Feuchtigkeit das Eisen nach oben gezogen wird und es zu Ausblühungen oder Rostflecken kommt.
    Des weiteren haben wir schon eine Stufe im überdachten Bereich belegt.
    Dabei wurde die Granitplatte mit Sopro Steinkleber auf die 15Jahre alte Betonstufe geklebt.
    Nach nur wenigen Stunden kamen dunkle Flecken die sich auch nach nun 1 Woche nicht entfernen lassen.
    Was kann hier die Ursache sein?

    Danke
    Mfg Fred

  40. Sehr geehrter Herr Leodolter,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Die Verlegung können Sie so, wie Sie diese hier beschreiben, vornehmen: Eine Verlegung in Drainagemörtel.
    Von einem AKS-Gitter rät unser Verkaufsberater und Verlege-Experte jedoch dringend ab und zwar auf folgendem Grund:

    Das Gitter würde nach kurzer Zeit anfangen zu rosten und unschöne Ausblühen auf dem Stein nach sich ziehen.
    Eine solche Matte oder Gitter kann verwendet werden, wenn man einen Estrich herstellt, welcher im Anschluss gegen Feuchtigkeit abgedichtet wird (eine sog. Verbundabdichtung).

    Zu dem von Ihnen beschriebenen Fleck kann aus der Ferne leider nur schwer eine Diagnose gemacht werden…
    Diese Gründe wären denkbar:
    Es handelt sich bei der Stufe wahrscheinlich entweder um aufgestiegene Feuchtigkeit aus der Stufe, oder um eine chemische Reaktion mit dem Kleber oder der Grundierung.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen!
    Herzliche Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  41. Hallo ich habe im Garten ca 100 qm Granitplatten Grau verlegt habe jezt eine Braunfärbung gehe mal davon aus
    das es vom Rasensprenger mit Brunnen Wasser kommt .Gibt es eine Möglichkeit den Braunton wieder weg zubekommen?Hochdruckreiniger wird der Granit sauber aber nicht Grau ,kann mann mit chlor oder bleichmittel was erreichen?Lg aus NRW

  42. Guten Morgen Herr Schmuelling,
    aus der Ferne ist hier schwer eine Aussage zu machen…von daher können auch wir nur Vermutungen anstellen, welche Ursache die Flecken haben könnten und wie sie zu bekämpfen sind.
    Sie können es mit MN Außenreiniger versuchen (die Flecken werden ausgebleicht), mit MN Zementschleie, oder (wenn es sich um Rost handelt) mit Rostentferner.
    Auf eigene Gefahr und ohne Gewähr, da wir uns vor Ort kein Bild machen können.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen!
    Herzliche Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  43. Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen von Jonastone,

    wir lassen gerade professionell unseren Garten anlegen (nach Neubau). Dabei haben wir gerade eine Natursteinterrasse anlegen lassen. Material: Grauwackeplatten (3cm dick) aus Quirrenbach. Wichtig war uns dabei, dass die Platten zwar grds. grau sind, aber gerne braune und tlw. auch leicht grüne natürliche Ablagerungen enthalten. Daher hatten wir uns für den doch sehr teuren Quirrenbach Stein entschieden. Die Terrasse sah bis Mittwoch bei Fertigstellung super aus. Am Donnerstag hat der GaLa-Bauer die Verfugung (vdw 840 plus 1K-FugenMörtel) vorgenommen. Seitdem sieht sie leider total „verhunzt“ aus. Sie hat eine massive graue Verschleierung und starke graue Fleckenbildung.

    Am Donnerstag war der GaLa-Bauer leider nicht bei uns im Einsatz. Heute Morgen hat er sich wieder ein Bild gemacht und mir grds. zugestimmt, dass das so nicht bleiben kann. Er hat es heute nun mit folgendem Reiniger probiert:

    Resin-EX Spezial Entferner-Gel von Lithofin

    Grossartige Verbesserungen konnte ich heute Abend noch nicht feststellen. Daneben sehen inzwischen die Farben irgendwie anders aus.

    Hat er für den Stein ungeeignetes Fugenmaterial genommen?

    Haben Sie einen Tipp?

    Vielen Dank und beste Grüße

  44. Guten Tag Herr Müller,

    schön, dass Sie sich für eine Natursteinterrasse entschieden haben!
    Für uns ist es schwierig, aus der Ferne eine „Diagnose“ abzugeben, zumal es sich nicht um einen unserer Steine handelt.
    Von daher können wir leider nur Vermutungen anstellen.
    Der Fachkollege ist der Meinung, dass es sich möglicherweise um einen Anwendungs-bzw. Verlegefehler handeln könnte.
    Am vergangenen Donnerstag war es in fast ganz Deutschland sehr heiß.
    Dies könnte der Grund sein, warum selbst Resin-EX Spezial Entferner-Gel nicht die erwünschte Wirkung zeigte.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen und hoffe, dass sich die Probleme mit Ihrer Terrasse zu Ihrer Zufriedenheit lösen werden!
    Beste Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  45. Hallo Frau Schmöe,

    danke!
    Die Kollegen des GaLa-Bauers haben es nun bereits mehrfach mit dem Zeug behandelt. Leider sind nur kleine Erfolge beim Lösen des Grauschleiers erkennbar. Zwischenzeitlich war jetzt sogar ein Spezialist des Fugenmörtel-Herstellers da. Der wiederum hat gemeint, dass die durchaus starken Rückstände nach und nach weggehen würden. Man müsse die Terrassenplatten jetzt jeden Tag mit dem Entferner Gel behandeln. Das tun die Kollegen des GaLa-Bauers jetzt bis zum Ende der Bauarbeiten. Das sind noch mehr als 20 Arbeitstage. Ich habe ehrlich gesagt meine Zweifel, dass die Rückstände zufriedenstellend weggehen, da Verbesserungen von einen auf den nächsten Tag kaum erkennbar sind.

    Frage: Lassen sich Natursteinplatten auch quasi „abschmiergeln“? Und dann vor Ort im verlegten Zustand neu flammen?

    Besten Dank

    Lars Müller

  46. Hallo,
    wir planen demnächst eine Terrassse mit Travertin Steinen und würden teilweise Bereiche schaffen wo mittels Eisenstahlkante abgetrennt werden. Kann es hier zu Problemen kommen? Ausblühungen? Rostflecken? Würden Sie hier eher davon abraten? Besten Dank und liebe Grüße

  47. Gutten Morgen!

    Ich habe nochmal mit unserem Fachberater Rücksprache gehalten.
    Verschiedene Untergründe oder Materialien sind, bei einem fachgerechten Vorgehen, in der Regel kein Problem.
    Um sich gegen Rost oder eventuelle Ausblühungen zu schützen, sollten die Metallteile mit passender Abdichtung für Untergründe aus Metall behandelt werden.

    Das alles sind jedoch sog. „Sonderkonstruktionen“ und es ist schwer, pauschal eine Empfehlung auszusprechen.
    Dennoch hoffe ich, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte!
    Sonnige Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  48. Guten Tag,
    ich habe eine Frage zu einer polierten und imprägnierten Fensterbank aus Marmor (bianco carrara).
    Diese war 1 Woche nach Neuerwerb zu einer manuellen Nachbearbeitung (Schaffung von Phasen (insgesamt 40cm) in einem Fachbetrieb. Als ich diese zuürckerhielt, erschien mir die ehemals polierte Oberfläche leicht matiert. Die Oberfläche fühlte sich auch stumpf an. Zuerst ging ich von Staub aus, den ich mit einem trockenen Tuch vorsichtig entfernte. Danach trat kenne nennenswerte Verbesserung auf: es waren nun tröpfchen ähnliche Flecken zu erkennen, die einen Durchmesser von ca. 1-2mm haben und sehr gleichmäßig über die Länge der Fensterbank von 2,34 verteilt sind. Diese liessen sich NICHT durch eine lauwarme Spülung von Geschirrspülmittel entfernen. Ebenso wenig zeigten sich die Flecken durch ein Reiben mit einem Baumwolltuch beindruckt.

    Mir stellen sich nun folgende Fragen:

    1) können diese Flecken durch einen Draußenlagerungsprozeß (Staub durch andere Natursteinbearbeitungen, Blütenstaub und anschliessenden Regenphasen) trotz imprägnierung entstanden sein und
    2) könnten jene Flecken beim Bearbeitungsprozeß ausgelöst worden sein (Schleifen, Polieren & Wasserkühlung) und
    3) welches Vorgehen könnten Sie mir ggf. aus der Ferne zur Entfernung nahelegen, um den wunderbaren Hochglanz zurückzugewinnen?
    Freundliche Grüße und vielen Dank für Ihre Antwort
    MS

  49. Guten Morgen Herr Schultz,
    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Ferndiagnose sind nicht einfach… aber unser Kollege aus der Beratung will Ihre Fragen so gut wie möglich beantworten:

    Zu 1.
    Die ist eigentlich unwahrscheinlich, da der Bianco Carrara ein „transulanter“ Stein ist und solche „Flecken“ sich nicht nur auf die Fase, sondern sich auf der ganzen Platten zeigen würden.

    Zu 2.
    Möglich, wenn irgendwelche Mittel oder Pasten genutzt wurden, die nicht für den Naturstein geeignet sind.

    Zu 3.
    Bei den Flecken könnte es sich auch um Kalkflecken handeln (Spritzwasser). Diese Flecken bekommen Sie mit Spülmittel nicht weg.
    Aus diesem Grund schlägt unser Kollege folgendes vor:
    A) Mit dem Grundreiniger versuchen, die Flecken zu entfernen. (sollte klappen)
    B) Die matten Stellen (durch das Schleifen entstanden) können Sie möglicherweise durch die Glanzpolitur von Lithofin wieder herzustellen. (Dauerkosmetik).

    Sollte all dies nicht funktionieren, sollten Sie sich mit der Firma, welche die Arbeiten ausgeführt hat, in Verbindung setzen.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas helfen!
    Sonnige Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  50. Guten Morgen,
    wir haben in einem Neubau Jura-Marmor verlegen lassen. Jetzt haben die Steine leichte braune Ränder bekommen.
    An den Podesten unserer Treppe sind die Ränder viel stärker.
    Kann das vom Abdecken mit Malervlies kommen?
    Viele Grüße und Danke im Voraus schon für ihre Antwort.
    Julia Bertl

  51. Guten Tage Frau Bertl,
    Jura-Marmor ist wirklich ein wunderschöner Naturstein!
    Nun zu Ihrer Frage:

    Am Malerflies liegt es höchstwahrscheinlich nicht…
    Hier die Einschätzung unseres Fachberaters:
    Wahrscheinlich handelt es sich um Schmutzränder, verursacht durch Fugenmaterial oder Farbpigmente, die über die Flanken eingezogen wurden.
    Diese Randzonenverfärbungen werden verursacht durch das aufnehmen von z.B. Schmutzwasser über die Flanken. Ursache: Chemische Reaktion vom Stein zu Fugenmaterial oder anderen Baustoffen.
    Ein weiterer möglicher Grund sind Ausblühungen aus dem Stein (eine Materialunverträglichkeit).

    Leider ist die Frage aus der Ferne schwer zu beantworten… ich hoffe dennoch, dass ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte.

    Herzliche Grüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

  52. Hallo, wir haben aus antrazitgrauen Granit die Terrasse verlfgfn lassen. Nun fiel das ganze Laub vom Lindenbaum drauf. Es hat ganz fürchterliche Verfärbungen hinterlassen. Mit dem Spezialreiniger habe ich keine Entfernung der Flfcken erzielt. Wer weiß Rat und kann mir helfen. Würde mich sehr freuen.

  53. Guten Morgen Frau Geisler,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Laubflecken im Herbst – ein ganz typisches Problem!

    Was genau meinen Sie denn mit „Spezialreiniger“? Einen Naturstein-Grundreiniger?
    Wenn ja, dann können Sie die Art der Verfärbungen/Verschmutzung leider nicht entfernen.
    Hier noch ein paar Tipps, die weiterhelfen könnten:
    MN Außenreiniger = gegen Gras, Moos, Algen, Pflanzenflecken, Laub, Tee etc.
    MN Lösefix = für Harze und Co.
    Wir können nicht garantieren, dass Sie es zu 100 % entfernen können, da dies von Einwirkzeit, Steinsorte, etc. abhängig ist und Diagnosen aus der Ferne schwierig sind.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen dennoch etwas weiterhelfen!

    Sonnige Herbstgrüße aus Mannheim
    Myriam Schmöe | jonastone

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