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Natursteinverkleidung: Wie man sich schön macht

Natursteinverkleidung an Seeburg in Hamburg aus Sandstein
Natursteinverkleidung an Seeburg in Hamburg aus SandsteinDieses, Seeburg genannte Haus, steht mitten in Hamburg. Der Architekt Franz Bach baute es 1908/09 zusammen mit dem Barkhof in der Nachbarschaft. Eindrucksvoll ist der aus Sandstein gearbeitete Eingang.

Natursteinverkleidung ist eine interessante Alternative - etwa zum Verputzen oder einer Fassade aus Holz. Fußböden und Terrassen lassen sich sehr gut damit gestalten - das Angebot reicht von weicheren Gesteinen (mancher Sandstein) über den traditionellen Travertin bis hin zu sehr edlen, praktisch unempfindlichen Quarziten. Doch auch Mauern, Fassaden, Treppenstufen, Säulen, Zaunelemente lassen sich mit einer Natursteinverkleidung versehen - Grenzen gibt es nicht. Werden solche Arbeiten fachgerecht ausgeführt, kann die Freude am Ergebnis schon ziemlich dauerhaft sein.

Städte, auch Dörfer mit einer gewissen Geschichte, können, wenn man ein bisschen genauer hinschaut, sehr viele Beispiele bieten, wie attraktiv Natursteinverkleidung sein kann. Nicht nur, weil sich heute die gesamte Geschichte des Bauens ablesen lässt - Natursteinverkleidung bedeutet immer sehr individuelles, originäre Architektur.

Ein Rundgang durch die Hansestadt Hamburg ist geradezu ein Lehrstück in Sachen Natursteinverkleidung. Der Hauptbahnhof hat eine Natursteinaußenhaut, die hier gezeigte "Seeburg", ein Geschäftshaus in der Spitaler Straße, ist mit Sandstein und einem dunklen Naturstein (höchstwahrscheinlich Granit) gearbeitet. Das Rathaus, ein Neubau nach dem großen Stadtbrand von 1842, besticht ebenso durch seine Sandsteinfassade. Eine solche Natursteinverkleidung findet sich - neben dem allgegenwärtigen roten Klinker - auch an vielen anderen Gebäuden - etwa dem Hauptsitz einer großen Reederei an der Binnenalster, den neueren Zwillingsergänzungsbauten, die sich links und rechts vom Hauptgebäude der Universität erheben, am Eingangsbau zum alten Elbtunnel an den Landungsbrücken von St. Pauli - und vielen anderen Beispielen. Nach dem Krieg entstand das Hochhaus eines nicht nur bundesweit bekannten Verlages an der Stadthausbrücke - auch dieses Gebäude hat eine Natursteinverkleidung.

Wer durch die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart spaziert, findet die Aussage der Fraunhoferschen Baufachinformation, dass Travertin dort ein beliebter Baustoff ist, mehr als bestätigt. Das DGB-Haus, Geschäftsgebäude in der Königstraße sind Beispiele für eine derartige Natursteinverkleidung - auch Sandstein ist gut vertreten (das "Haus der Wirtschaft" am Rand der Innenstadt).

Fassaden und Bauwerke, die eine Natursteinverkleidung haben, verfügen über ähnliche Eigenschaften wie Böden und Terrassen, die mit Natursteinen ausgestattet sind. Im Freien ist Frostsicherheit unerlässlich - sie ist bei härteren Gesteinen meistens gegeben. Natursteine wie Granite, Quarzite und (eingeschränkt) Marmor haben darüber hinaus sehr günstige Eigenschaften in Bezug auf chemische Einflüsse. Bei Sandstein ist das einerseits von der Verarbeitung, andererseits vom Bindemittel des Sandsteins abhängig. Vereinfacht gesagt: Je härter ein Naturstein, um so sicherer die Natursteinverkleidung.

Nicht nur Städte (in Freiburg ließen sich diverse Sandsteinfassaden aufzählen), ganze Regionen in Deutschland und Europa sind über Epochen durch Natursteinverkleidung geprägt worden. So ist Schiefer bis heute nicht nur ein beliebter Werkstoff für Dächer, auch Fassaden wurden und werden damit gestaltet. In anderen Regionen spielt Jura Kalkstein eine wichtige Rolle.

Alle diese aufgezählten Beispiele können ein gutes Vorbild dafür sein, wie auch in privaten Räumen Natursteinverkleidung zum Einsatz kommen kann. Travertinriemchen an einer Wand sind zeitlos und beständig, Naturstein statt Fliesen in einer Küche - durchaus auch an einer Wand und nicht nur auf dem Boden - wirken zeitlos und außergewöhnlich.

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