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Granit

Ein Naturstein für die Ewigkeit

Granit Urban Grey Line-Terrasse von oben

Von wegen hart wie Stahl, hart wie Granit muss ein Boden sein, dann ist er robust und langlebig. Im öffentlichen Raum ist Granit deshalb keine Seltenheit: Viele Eingangsbereiche, Wege oder Treppen sind mit Granit gepflastert, denn stark frequentierte Bereiche profitieren von den positiven Eigenschaften des Natursteins, der auch nach Jahren noch gut aussieht. Keine schnelle Abnutzung und keine Erneuerung des Bodens sind notwendig und so gibt es kein bauliches Problem, bei dem man „auf Granit beißen“ würde. Auch private Bauherren wünschen sich Fliesen und Platten aus Naturstein, die widerstandsfähig und verschleißfest sind. Was könnte sich da besser eignen als Granit?! Wer Granitplatten auf der Terrasse hat, der braucht in diesem Leben keinen neuen Boden mehr. Wo dieser, den Umwelteinflüssen trotzende Naturstein, herkommt und wo er Verwendung findet, erfahren Sie hier.

Granit kleidet sich in grau, schwarz und bunt

Granit gilt als Naturstein, der nicht nur auf den ersten Blick durch sein Aussehen, sondern auch durch seine inneren Werte überzeugt. Es sind die technischen Eigenschaften von Granit, die gemeint sind. So erreicht Granit auf der Mohsschen Härteskala einen Härtegrad von 6-8. Zum Vergleich: Kalksteine bewegen sich in Sachen Härte zwischen den Werten 1-5. Die technischen Werte beweisen sich auch im Alltag, wo Granit als härtester Naturstein täglich zeigt wie widerstandsfähig er ist. Doch positive Eigenschaften hin oder her, schließlich soll auch das Aussehen ins Wohnbild passen. Die Vielfältigkeit von Granit lässt dem Interessenten die Qual der Wahl: Standardmäßig lässt sich zwar sagen, dass Naturstein aus Granit meist  grau ist, genauso gibt es jedoch auch schwarzen Granit (z.B. Nero Assoluto) oder Granite mit besonderen Farb-Einschlüssen, hier sei z.B. der indische Granit Shivakashi erwähnt, der einen cremig beigen Grundton mit grauen und rötlichen Zeichnungen hat. Es gibt Granite in recht einheitlichem Farbton, wie z.B. der graufarbene Mundo Grau oder den leicht rosafarbenen Granit Rosa Beta mit einer für diesen Naturstein recht typischen Salz-Pfeffer-Körnung. Durch eine Bearbeitung der Oberfläche wird die Farbe und Zeichnung des Natursteins nicht zerstört, sondern noch hervorgehoben. Granite werden häufig geflammt, denn die geflammte Oberfläche sorgt für eine Rutschfestigkeit der Platten und ein geschmeidiges Gefühl beim darüber laufen.

Küchenarbeitsplatte aus GranitDer robuste Granit ist ideal als Küchenarbeitsplatte mit exklusiver Note

Fliesen-Vielfalt für Küche, Bad & Co

Im Steinbruch werden aus großen Granit-Quadern Naturstein-Produkte hergestellt, die in der Wohnung verbaut werden: Granitfliesen, Küchen-Arbeitsplatten oder Waschbecken aus Naturstein, Verblend-Steine für die Wand oder Sockelleisten. Im Haus überzeugen Granitfliesen insbesondere dort, wo eine einfache Pflege gewünscht wird, z.B. als Wandfliesen im Bad oder als Granit-Arbeitsplatten in der Küche. Hier beispielsweise ein Granit Blue Pearl als Küchen-Arbeitsplatte. Auch eine Tischplatte oder eine Fensterbank aus Granit ist unempfindlich gegenüber Schmutz und Flecken. Wer Granit für die Küche oder den Flur kaufen möchte, der sollte sich nicht nur beim Naturstein-Händler vor Ort informieren, sondern auch online recherchieren und Preise vergleichen. Denn im Internet findet man für Natursteinfliesen oft die besten Preise.

Auch im Außenbereich schick: Granitplatten für die Terrasse

Mit Terrassenplatten aus Granit wird der persönliche Outdoor-Bereich zu etwas ganz Besonderem. Aktuell sind große, rechteckige Fliesen im Trend, früher waren es kleinere Formate und vieleckige Polygonalplatten. Trends kommen und gehen, doch Granitplatten als Bodenbelag für die Terrasse bleiben. Eine puristische Terrasse gelingt mit einem Granit in homogener Farbe. Wer hingegen mehr Aufmerksamkeit auf den Boden lenken möchte, für den sind Platten mit besonderen Farbverläufen und Glitzereffekten, wie z.B. beim Granit Urban Grey Line die optimale Wahl.
Im Garten bietet sich neben der Verlegung von Granitplatten auf Terrassen und Wegen für die weitere Gestaltung auch die Verwendung von Blockstufen und Palisaden aus Granit an. Für die Umzäunung des Grundstücks kann Granit in Form von Mauersteinen und Zaunpfosten genutzt werden. Für Mauern und Sockel sind Abdeckplatten aus Granit ideal.
Mit einem Granitboden ist die Terrasse pflegeleicht und so bleibt mehr Zeit für entspannte Stunden im Liegestuhl oder beim Grillen mit Freunden. Die Reste der Grillparty sind aufgeräumt und ein paar Fettflecken auf den Granitplatten müssen beseitigt werden? Mehr zur Reinigung von Granit im nächsten Abschnitt.

Dank unkompliziertem Charakter – Granit-Reinigung ist easy!

Bei der Standard-Reinigung von Natursteinböden aus Granit gibt es nicht viel zu beachten. Generell reinigt man den Granitboden wie jeden anderen Bodenbelag: Abfegen, Saugen und Wischen. Granit dankt ein wenig Pflege: Wer beim Wischen eine Naturstein-geeignete Wischpflege verwendet, pflegt den Stein und verlängert die Haltbarkeit einer Imprägnierung. Eine Imprägnierung ist kein Muss, aber eine Empfehlung, denn dadurch wird Granit vor in den Stein eindringenden Flecken geschützt. Bei der Anwendung einer Imprägnierung verändert sich das Aussehen der Oberfläche zum Glück nicht, wohl aber ziehen Flüssigkeiten und Schmutze nicht mehr in den Naturstein ein. Sie bleiben auf der Oberfläche stehen – so lassen sich Flüssigkeiten leicht abwischen und Flecken verhindern. Sollten doch Flecken entstehen, die sich nicht so einfach entfernen lassen, wie z.B. Fettflecken beim Grillen, so hilft Grundreiniger weiter. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Granit auch von hartnäckigen Flecken reinigen.

Frau reinigt Granit Mundo Grau-TerrasseGranit ist pflegeleicht, muss aber dennoch hin und wieder abgekehrt werden
Dank der Härte der Diamanttrennblätter kann sauber und genau gesägt werdenDank der Härte der Diamanttrennblätter kann sauber und genau gesägt werden

Ganz praktisch: Verlegen und Schneiden von Granit

Die Härte von Granit hat Bauherren viele Jahrhunderte lang Mühe bereitet. Denn er lässt sich nicht so leicht bearbeiten und zuschneiden, wie Weichgesteine, z.B. Sandsteine. Seine technischen Eigenschaften sind Segen und Fluch zugleich: So positiv seine Härte und Langlebigkeit in der Verwendung, so schwierig ist der Stein in der Bearbeitung. Doch mit heutigen Maschinen stellt dies kein Problem mehr da. Ein Nassschneidetisch schneidet jeden Naturstein mit exaktem Schnitt, auch Granit. Das Verlegen von Granit, Travertin oder Marmor ist Sache von Profis? Im Grunde genommen stimmt das, denn nicht jeder ist handwerklich begabt. Doch wer Lust hat selber zu bauen, der kann auch Naturstein selbst verlegen. Mit ein wenig Know-how ist dies nicht so schwer. In unserem Naturstein-Magazin lesen Sie am Beispiel von Schiefer wie Naturstein verlegt wird. Dieses Verlege-Verfahren, in einem Video-Tutorial erklärt, eignet sich genauso für Granitfliesen.

Kleine Gesteinskunde

Wie ist Granit überhaupt entstanden? Und welche Mineralien sorgen für die Härte von Graniten und ihre unterschiedlichen Farben? Farben und Dichte des Gesteins variieren von Abbaugebiet zu Abbaugebiet, denn Granit-Vorkommen gibt es weltweit.

Granit-Platten Urban Grey Line mit rotem ZierkissenDer Granit Urban Grey Line mit dunklen Maserungen auf hellerem Grundton

Herkunftsländer und Abbaugebiete von Granit

Granit ist ein sehr häufig auftretendes Gestein. Er ist neben Basalt sogar das am häufigsten auf der Erde vorkommende Gestein. Vor allem in Hoch- und Mittelgebirgen sind Granitvorkommen zu finden. In Deutschland z.B. im Bayrischen Wald, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Harz, Brocken, Oberlausitz, Oberpfälzer Wald, Odenwald, Schwarzwald und Thüringer Wald. Granit-Sorten weltweit, die auch im Natursteinhandel in Deutschland Bedeutung haben, gibt es viele: Aus Finnland kommen verschiedene rot bis rotbraune Granite. Namentlich sind das die Marken Balmoral, Baltic Brown, Baltic Red und Carmen Red. Spanien und Italien liefern vor allem sehr helle Granite. Bianco Sardo, ein hellgrauer Granit, und Rosa Beta, ein grau-rosafarbener Granit, werden in Sardinien abgebaut. Blanco Cristal und Blanco Castilla sind hellgraue, fast weiße Granite, die wie Rosa Porriño (rosafarben) aus Spanien kommen. In Frankreich werden grau-weiße (Clair Du Tarn) und rot-braune Granite (Rose de la Clarté) abgebaut. Weitere bekannte Granite kommen aus Polen (Strzegom, dunkelgrau), Schweden (Gotic Red, rot-braun), den USA (Bethel White, hellgrau) und Brasilien (Asa Branco, hellgrau).

Fein polierter Glanz beim schwarzen Granit Nero Assoluto

Gesteinszusammensetzung von Granit

Granit besteht im Wesentlichen aus den Mineralien Quarz, Feldspat und Glimmer. Diese drei Mineralien bestimmen die Eigenschaften des Gesteins. Im Allgemeinen gilt, dass Quarz für die Festigkeit verantwortlich ist, Feldspat bestimmt die Farbe und Glimmer beeinflusst die Anfälligkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Quarzit, der einen hohen Quarzgehalt besitzt, ist somit beinahe ebenso hart wie Granit.  
Granit ist ein sehr hartes und dichtes Gestein. Auch bei langer Beanspruchung sind auf dem Stein keine Lauf- oder Abnutzungsspuren erkennbar. Granit nimmt kaum Wasser auf und ist unempfindlich für Flecken. Seine Eigenschaften machen Granit sehr pflegeleicht und hygienisch unbedenklich, ideal für den Innenbereich. Granit ist wetterfest und frostbeständig und damit auch problemlos im Außenbereich einsetzbar.
Seine spezifische Dichte von 2,6 – 2,8 g/cm³ macht Granit zu einem mittelschweren Baustoff. Granite sind mittel- bis grobkörnige Gesteine mit einer richtungslosen und homogenen Mineralverteilung. Sie weisen im Unterschied zu Sandsteinen und Schiefern keine Schichtung oder Schieferung auf. Ihre homogene Textur verleiht Graniten eine sehr gleichmäßige Optik. Im Unterschied zu der homogenen Textur können Granite vielfältige Farben annehmen.

Gut zu wissen:

Granite mit starken Gelbtönen haben in der Regel schlechtere technische Eigenschaften. Woher kommt das? Die Gelbfärbung entsteht durch die Umwandlung der ursprünglichen Mineralien in andere Mineralien. Feldspate und Glimmer wandeln sich in Tonmineralen um, was zu einer deutlichen Verringerung der Festigkeit des Gesteins führt. Zudem wird aus den Glimmern und aus im Granit enthaltenen Erzmineralen Eisen gelöst, welches sich in fein verteilten Hämatit- und Limonit-Körnchen (Eisenoxide) wieder im Gestein ablagert. Dies kann zu einem erhöhten Rostrisiko führen.

So entsteht Granit

Granite gehören zu den Tiefengesteinen, die innerhalb der Erdkruste in Tiefen von 2 km entstehen und sich ablagern. Sie bilden sich durch die Erstarrung von flüssigen Gesteinsschmelzen, die aus Tiefen von mehr als 20 km aufsteigen. Die für Granit verantwortlichen Gesteinsschmelzen entstehen bei Temperaturen von 650 bis knapp 1000 °C. Von der Entstehung der Gesteinsschmelze über den Aufstieg bis zur Erstarrung des Gesteins vergehen mehrere Millionen Jahre. Granite gelangten an die Erdoberfläche, als die Erdkruste sich hob und die darüber befindlichen Gesteine abgetragen wurden.

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