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Schiefer

Ein Naturstein für jeden Geschmack

Eine Struktur, die man mit dem bloßen Auge fast schon zu fühlen scheint: Dabei sind die typischen Schieferungen als Charaktermerkmal von Schiefer Naturstein nur einer von vielen Eigenschaften, die diesen Stein zu einem facettenreichen Bodenbelag und wahren Styleliebling bei der Raumgestaltung machen. Was Schiefer ausmacht, Herkunft und wofür Sie ihn verwenden können? Das und mehr verraten wir Ihnen hier! 

Wirkung und Eigenschaften

Sinnliche Wahrnehmung wird bei Schiefer großgeschrieben. Dieser Naturstein ist durch seine gespaltene Oberfläche geprägt, die je nach Schiefersorte feiner oder intensiver ausfallen kann. 

Top Wärmeleiter

In jedem Fall streicheln Schieferfliesen im Haus, aber auch Schieferplatten für den Außenbereich die Fußsohlen passionierter Barfußgänger – und das ganzjährig. 

Denn wie alle Natursteine verfügt auch Schiefer über eine exzellente Wärmeleitfähigkeit. Ideale Voraussetzungen, um eine Fußbodenheizung und Schiefer Naturstein zu kombinieren. 

Ganz schön robust! 

Schiefer zeichnet sich vor allem durch seine chemische Beständigkeit aus, d.h. Wind und Wetter können ihm genauso wenig etwas anhaben, wie die Spuren des täglichen Lebens. Naturschiefer ist unempfindlich für sehr heiße und sehr kalte Temperaturen und ist auch nicht brennbar. Im Gegensatz zu anderen Natursteinen ist Schiefer etwas weicher, so dass es gelegentlich zur Bildung von kleinen Kratzern kommen kann. In der Regel verschwinden diese schnell wieder durch die normale Benutzung der Flächen. Bei größeren Kratzern können Steinpflegemittel zu Hilfe genommen werden, um die Spuren auszubessern.

Pflege und Reinigung von Schiefer 

Wie bei anderen Naturstein auch ist die Pflege und Reinigung von Naturschiefer keine große Sache. Der Natursteinboden ist generell pflegeleicht. Generell ist die Pflege und Reinigung von Schiefer sowohl in Innen- als auch im Außenbereich einfach und unproblematisch. Eine Imprägnierung macht Schiefer in und außerhalb des Hauses schmutzabweisend. Mehr Infos zur Pflege und Reinigung von Schiefer hier lesen. 

Ganz schön farbenreich!

Sie denken bei Schiefer vor allem an Dachziegeln in verschiedenen Grautönen? Weit gefehlt. Tatsächlich ist dieser Naturstein ein echter bunter Hund, den es in ganz unterschiedlichen Farbtönen gibt. 

Der Klassiker: Grau und Anthrazit 

Ganz typische Schieferfarbe? Grau – ganz klar. Aber Grau ist nicht gleich Grau, sondern eine recht facettenreiche Trend-Farbe. Schiefer Naturstein gibt es in zahlreichen Graunuancen und Abstufungen, mit unterschiedlichen Tönen und Schimmereffekten. Schieferfliesen Grey Slate aus dem jonastone Sortiment verfügen über einen hellen Grauton und einen dezenten Opalschimmer. Schieferfliesen Mustang hingegen sind gekennzeichnet durch einen dunklen, Anthrazitton. 

Bunt wie ein Pfau: Schiefer Peacock 

Nomen est omen! Buntschiefer, wie Schieferfliesen Peacock, sind farbenfrohe Naturschiefer. Violett, Rot und Goldgelb dominieren das Farbenspiel dieses Steins. 

Übrigens: Es gibt Schiefer auch in unterschiedlichen Rottönen. Roter Schiefer gilt als Rarität

Black is back! Schwarzer Schiefer 

Noch ein Evergreen in der Farbpalette: Schwarz. Auch bei Schiefer gibt es Sorten (z.B. Schiefer Black Rustic) die sinnlich und markant daherkommen. Die typischen Schieferungen durchziehen den Stein hierbei wie helle Zeichnungen. 

Woher kommt die Farbe bei Schiefer?

Schiefer ist bedingt durch seine feinkörnige Struktur oft dunkel. Seine Farbe erhält Schiefer durch geringe Mengen an organischem Kohlenstoff und Bitumen, die im Gestein enthalten sind. Sind andere Beimengungen im Schiefer enthalten, entstehen grüne und rote bis purpurne Farben. Grün z.B. wird durch das Schichtsilikat Chlorit erzeugt, welches immer bei diesem Naturstein vorkommt. Ist der Anteil an Chlorit höher, verstärkt sich die grüne Farbe. Rot entstehen durch die Minerale Hämatit (Eisenoxid) und Limonit (Eisenhydroxid). Je nach Hämatit- und Limonitgehalt wird das Rot ausgeprägter oder ist nur dezent als Rotbraun erkennbar. Nebeneffekt vom Hämatit: Der Stein wird härter.

Passende Wohnstile

Eine zentrale Frage, wenn man sich für diese Steine entscheidet: Mit welchen Wohnstilen harmonieren sie am besten? Beliebt ist das ausdrucksstarke Spiel mit Kontrasten, weswegen ein ursprünglicher Boden mit Naturschiefer besonders gut mit einem puristischen Wohnstil zur Geltung kommt. Gerade Linien und moderne Materialien wirken zu der natürlichen Textur des Natursteins besonders effektvoll. Ähnliches gilt für den skandinavischen Wohnstil, der generell von einer wahren Symphonie an anderen natürlichen Materialien geprägt ist, aber auch einen klaren Grundton zur Form und Funktionalität (ähnlich dem modernen Stil) hat. 

Multitalent: Anwendungsmöglichkeiten

War früher vor allem die Verwendung als Verblendstein oder Dachabdeckung gängig, ist Schiefer mittlerweile aus der Wohnraumgestaltung nicht mehr wegzudenken. Indoor werden Wandverblender, Paneelen oder Schieferfliesen bewusst für eine naturnah akzentuierte Gestaltung eingesetzt. Auch im Außenbereich sind Schieferplatten mit ihrer besonderen Struktur und Optik ein Dauerbrenner. Im jonastone-Sortiment gibt es neben dem grauen Diamond Grey mit einer dezenten Wellenstruktur auch den markanten Black Rustic mit seinem sattschwarzen Grundton. 

Ganz praktisch: Verlegung

Nicht nur schön anzusehen oder einfach nur eine Gestaltungsfrage: Bei der Verlegung von Schieferfliesen und Platten spielen ganz klar die Maßtoleranzen eine Rolle, da sie die Verlegeart mitbestimmen. Vor allem maßhaltige Schieferfliesen (Stärke 7-12 mm, Abweichung Fliesendicke von ca. 1 mm) werden im sog. Dünnbettverfahren verlegt.  Die Klebedecke des Mörtels beträgt ca. 5 mm und gestattet daher kaum Schwankungen in der Fliesenstärke. Aus diesem Grund ist die Anwendung auf kleine bis mittlere Formate beschränkt, da es sonst zu  Höhendifferenzen zwischen den zu verlegenden Steinen kommen kann.

Gut zu wissen: Je nach Schieferung oder Spaltung des Steins, kann es zu höheren Maßtoleranzen in Länge, Breite und Dicke kommen.  

Bei der Verlegung können Maßtoleranzen durch die Wahl eines stärkeren Mörtelbetts beziehungsweise durch die Fugenbreite ausgeglichen werden.

Großformatige Fliesen oder Fliesen mit größeren Höhenunterschieden in der Fliesendicke sollten im Mittelbettverfahren verlegt werden. Hier kann die Kleberdecke bis zu 20 mm betragen. Hier gibt es mehr Infos zur Verlegung von Schieferfliesen

Fugenkreuze als AbstandshalterFugenkreuze sorgen für den richtigen Abstand zwischen den Fliesen
Ein Infrarot-Laser zeigt beim Schneiden die exakte Kantenlänge anEin Infrarot-Laser zeigt beim Schneiden die exakte Kantenlänge an

Ganz praktisch II: Schiefer schneiden

Nicht immer ist bei der Verlegung das passende Fliesen- oder Plattenformat zur Hand, weswegen Schiefer manchmal zugeschnitten werden muss. Wichtig ist die Wahl der Schneidewerkzeuge. Ein Nassschneider bringt jede Menge Vorteile und ist ganz einfach im Baumarkt auszuleihen. Eine andere Möglichkeit ist ein Winkelschleifer. Mehr über Schiefer schneiden hier lesen

Der Preis ist heiß!

Alles was gut und qualitativ hochwertig ist, muss auch teuer sein? Mitnichten! Tatsächlich kann man beim Kauf von Schiefer bares Geld sparen. Eine ausführliche Recherche ist das A und O und das Internet sollte hierbei nicht vergessen werden. Online liegen die Preise für Schiefer häufig niedriger, als wenn man sich auf lokale Fachhändler beschränkt. 

Schiefer-Fliesen Peacock in einer Küche mit KochinselBuntschiefer ist oft in Indien beheimatet

Herkunftsländer und Abbaugebiete weltweit

Schiefer ist ein überall auf der Welt vorkommendes Gestein. Er ist unter anderem in diesen Ländern zu Hause: 

Schiefer Naturstein aus Deutschland 

Als traditionelle deutsche Schiefergebiete können u.a. Thüringen, Westfalen sowie das Bergische Land betrachtet werden. Ratschecker Schiefer ist vor allem im Zusammenhang mit dem sog. Rheinischen Abbauverfahren bekannt. Hierbei werden schrittweise Scheiben von vier Metern Höhe aus dem Berg gesägt und gespalten. Ist ein Block gewonnen, wird nach oben vergrößert und Schieferblock abgebaut. Überregional bekannt ist auch der Theumaer Schiefer aus Sachsen. 

Schiefer aus anderen europäischen Ländern

Außerhalb Deutschlands sind Portugal, Spanien und Skandinavien zu nennen. Der höher preisige Porto Schiefer ist nach wie vor sehr beliebt und im Campo-Valongo Tal im Norden Portugals beheimatet, während spanischer Schiefer in sage und schreibe 10 Regionen des Landes zu finden ist (u. a. in Galizien und Kastilien). 

Schiefer all over the globe

Daneben gehören auch Brasilien, Indien, Afrika, China und Australien zu den wichtigen Schieferproduzenten. Brasilianischer Schiefer glänzt mit einem günstigeren Preis als z.B. Schiefersorten aus Europa – und das bei gleicher Qualität. 

Zwei Vertreter der brasilianischen Schiefer sind der grüne Jade-Schiefer und der Mustang-Schiefer. Der Mustang-Schiefer tritt in den Farben Blaugrau, Silber und Schwarz auf. Beide Typen haben raue Spaltflächen und sind nur für den Innenbereich verwendbar.

Vielfältig wie sein Herkunftsland Indien ist Indischer Schiefer.

Neben leuchtendem Buntschiefer ist auch Jak-Schiefer (entspricht bei jonastone Black Rustic Fliesen) typisch für Indien. Er weist eine schwarze Farbe auf. Je nach Vorkommen ist der Schiefer nur für den Innenbereich geeignet.

Ein skandinavischer Vertreter ist der Oppdal-Schiefer. Er hat eine graue Farbe und weist verschieden starke grüne Farbstiche auf. Er ist sowohl für den Innen- als auch für Außenbereich geeignet.

Markant ist auch Afrikanischer Schiefer. In zahlreichen Regionen Afrikas, aber vor allem in Südafrika gewonnen und verarbeitet, wurde er zunächst vor allem als Dachabdeckung verwendet, bevor er als Bodenbelag populär wurde. Typisch ist die stark gespaltene Oberfläche, die ihn besonders rutschfest macht. 

Übergang vom Wohnzimmer zur Terrasse mit SchieferEin gelungener Übergang: Schiefer verbindet innen mit außen

Für Geologie-Fans: Was ist Schiefer für ein Gestein?

Der umgangssprachliche Begriff Schiefer umfasst alle sehr gut spaltbaren und sehr feinlagigen Gesteine. Unter diesen Überbegriff fallen Schieferton, Tonschiefer, Glimmerschiefer und Ölschiefer. Die Entstehungen dieser Schiefer sind sehr unterschiedlich, sie unterscheiden sich auch in Aussehen und Verwendung. Hier die unterschiedlichen Schiefersorten im Überblick. 

Schieferton

Schiefertone entstehen durch die Ablagerung von sehr feinem Gesteinsabrieb, meist am Meeresboden (sog. Sedimentgestein). Die Hauptbestandteile sind verschiedene Tonminerale und geringe Mengen von Feldspat, Quarz und Glimmer. Durch jahreszeitliche Schwankungen entstehen sehr feine Schichtungen bei der Ablagerung. Im Laufe von Jahrmillionen werden die Gesteinsschichten immer mächtiger und durch ihr Eigengewicht komprimiert. Schiefertone sind überwiegend nicht frostbeständig und deshalb nicht für die Verwendung als Terrassenplatten geeignet. 

Tonschiefer

Verfrachtet man Schieferton oder Tonstein ins Erdinnere und überdeckt die Gesteine mit mächtigen Gesteinspaketen, kann daraus Tonschiefer entstehen. Tonschiefer ist ein Umwandlungsgestein, (metamorphes Gestein), d.h. das Gestein wird über geologische Zeiträume hinweg einem hohen Druck und hohen Temperaturen ausgesetzt und ändert dabei seine Mineralogie und sein Gefüge. Es kommt zur Ausbildung von neuen Mineralien (vorwiegend Schichtsilikate). Diese orientieren sich am anliegenden Druck und wachsen alle parallel zueinander. Diese Parallelorientierung ist als Schieferung erkennbar und bewirkt die sehr gute Spaltbarkeit des Schiefers. Tonschiefer werden deutlich stärker verdichtet als Schiefertone und haben eine sehr geringe Wasseraufnahmefähigkeit. Tonschiefer sind überwiegend frostbeständig.

Wenn der Druck und die Temperaturen höher waren, als für die Entstehung von Tonschiefer notwendig ist, kommt es zur Bildung von Glimmerschiefer. Glimmerschiefer sind stärker metamorphosierte Gesteine, d.h. es entstehen andere Mineralien als beim Tonschiefer. Dabei nimmt der Gehalt in Glimmer zu und es bilden sich andere Mineralien, die das Erscheinungsbild des Steins deutlich verändern. Glimmerschiefer findet im Allgemeinen keine Anwendung in der Natursteinindustrie.

Ölschiefer

Ölschiefer gehören zu den Sedimentgesteinen. Bei seiner Entstehung wurden große Mengen an organischem Material (Bitumen) im Sediment mit eingelagert. Das organische Material bildet sich im Gestein unter Ausschluss von Sauerstoff zu ölartigen Substanzen um. Ölschiefer werden daher gerne zur Gewinnung von Erdöl genutzt. 

Info: Was ist eigentlich „Schieferquarzit“?

Es gibt aber auch Natursteinsorten, die sich zwischen Schiefer und Quarzit bewegen. Diese Natursteine haben einen höheren Glimmeranteil als Quarzite und daher einen geringeren Quarzanteil. Und um die Verwirrung perfekt zu machen: Auch diese Steine sind gut spaltbar. Diese Hybridsteine vereinen die natürlichen Eigenschaften und Besonderheiten von Quarzit und  Schiefer in sich. Preisfrage: Welcher Natursteinsorte sind diese zu zuordnen?  Die sogenannten „Schieferquarzite“ werden, hauptsächlich um Verwirrungen zu vermeiden, von Händlern oftmals einfach als Quarzit-Fliesen verkauft. 

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