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Römischer Verband

Ein Erfolgsmuster mit Charakter

Kundenfoto: Schloss Heidelberger Weinkeller; Travertin-Platten Medium, verlegt im Außenbereich, Blick auf Säulen und über das Geländer


Es ist modern, hat dabei Geschichte, scheinbar beliebig, dennoch verbirgt es darin ein System. Das beliebte und anspruchsvolle Verlegemuster Römischer Verband vereint mühelos scheinbare Gegensätze in sich. 

Ein Römischer Verband - Was ist das?

Der Römische Verband – ein politisches oder militärisches Bündnis in der Antike? Weit gefehlt! Der Römische Verband ist ein Verlegemuster, dass sich aus mindestens drei verschieden formatigen Fliesen bzw. Platten zusammen setzt. Charakteristisch ist, dass sich das gelegte geometrische Muster nicht auf den ersten Blick erschließt, sondern sein System erst bei genauem Hinsehen offenbart.

Wer hat's erfunden? Die Römer?

Etwas für die Ewigkeit schaffen- der Traum eines jeden Künstlers. Aber nicht nur Musiker und Schriftsteller streben danach Bleibendes zu kreieren. Baumeister und Architekten haben imposante Zeugnisse ihrer Kunst hinterlassen, die noch heute Städte und Kulturen prägen und unverwechselbar machen. Wahre Meister ihres Faches waren die Römer. Vor gut 2000 Jahren setzen sie mit ihrem Wissen und ihrem handwerklichen Geschickt Maßstäbe, die über das Römische Reich und die damalige Zeit hinausgingen. Der Verdacht liegt auch durch die Namensgebung nahe, dass der Römische Verband im Altertum im Römischen Reich oder zumindest lokal im Gebiet des heutigen Italien seinen Ursprung hatte. Aber: Hieb und stichfest nachweisbar ist das nicht. Der Vorhang auf, und alle Fragen offen? Nicht ganz: Der Verband ist als Verlegemuster auch im Neuffer, als Standardwerk für Architekten, gelistet, jedoch ohne Angabe seiner Herkunft.

Video: Grundwissen Römischer Verband

 

 

Kundenfoto: Schloss Heidelberger Weinkeller; Travertin-Platten Medium seitliche AufnahmeEin bezauberndes Spiel auf Beige- und Cremetönen: Travertin Medium-Platten

Das System im scheinbaren Chaos - Der Römische Verband

Was auf den ersten Blick eher beliebig und wahllos zusammen gelegt erscheint, beruht in Wahrheit auf einem raffiniert aussehenden, aber simpler Geometrie folgendem System. Dies gilt für alle Verbände, egal mit wie vielen Formaten.

Aber: Warum ein scheinbar so umständliches „wildes“ Muster legen, wenn es auch einfacher ginge?

Die Antwort: Wirtschaftlichkeit und Sachzwang! Material-und Baukosten können eingespart werden. Dazu könnte kommen, dass die Steine mangels entsprechenden Werkzeugen in der Antike nicht akkurat zugeschnitten werden konnten.

Der Römische Verband mit 4 Formaten

In der Praxis wird heute verstärkt auf ein sich regelmäßig wiederholendes Muster gesetzt. Diese Variante des Römischen Verbandes ist der Promi unter den Gestaltungsmöglichen und wird gerne und oft verwendet. Als Grundlage dient dabei ein Set von 6 Fliesen (Innenbereich)  bzw. Platten (Außenbereich), die das Grundmuster bilden. Vorab ist es wichtig zu planen, wie die Steine angeordnet werden sollen, um spätere Verlegefehler zu vermeiden.
Neben Kreuzfugen soll es  bei dieser modernen Variante auch keine überlangen, fortlaufenden Fugen geben sowie nicht mehr als zwei gleich große Platten nebeneinander angeordnet sein. Die markante Wirkung des Römischen Verbandes ginge durch diesen Bruch verloren.

Die unterschiedlichen Fliesengrößen lockern die Oberfläche optisch auf und verleihen dem Boden sein markantes Aussehen.

Gerade durch Naturstein erhält ein Römischer Verband einen original getreuen Touch.
Mit seinem südländischen Charme beeindruckt das Verlegemuster im Dialog mit Travertin durch Wärme und unaufgeregte Dynamik.

Ein Puzzle, das passt

Download: Planungshilfe Römischer Verband mit 4 Formaten (PDF).

Ein genauer Blick auf die Angaben der Kantenlängen verdeutlicht, dass aller quadratischen und rechteckigen Formate, wie bei einem großen Puzzle, zueinander passen. Dadurch lassen sich mehrere Grundelemente problemlos aneinanderlegen. Das so entstehende Grundmuster lässt sich in größeren Flächen wiederholen und sorgt für einen harmonischen Verlauf über die gesamte Bodenfläche.

Kundenfoto Travertin-Fliesen Light in einem Wohnzimmer mit StilmixEin Natursteinboden, der Wärme ausstrahlt

Das Maß aller Dinge...

Dem aufmerksamen Kunden und Heimwerker ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Unsere Fliesen und Platten gibt es sowohl in geraden als auch ungeraden Maßeinheiten. Hier kommen zwei unterschiedliche Maßsysteme zum Einsatz: Einmal das in der EU übliche in Zentimetern (cm) und das System in den USA, welches auf der Längeneinheit Inch (in) beruht. „Krumm“ werden die Angaben für die Steine durch die Umrechnung: 1 in = 2,45 cm. Warum beide Einheiten in unserem Sortiment sind? Diese Tatsache ist  produktionsbedingt und orientiert sich an der Einstellung der Maschinen, welche Platten und Fliesen zuschneiden. Je nach dem wo produziert wird und für welches Land haben wir Formate in Inch oder in Zentimetern im Angebot.Aber egal welches System Ihre Fugen letztendlich haben: Die Art des Verlegens bleibt doch immer die gleiche.

Übrigens:
Unter den Begriffen „French pattern“ und „Roman patttern“ findet man vor allem im englischsprachigen Raum den Römischen Verband mit 4 Formaten.

Bei großen Flächen: Das „Big Set“ Römischer Verband mit 4 Formaten

Big is beautiful- vor allem auf großen Plätzen und in repräsentativen Räumen kommt der große Bruder des Römischen Verbandes gut zur Geltung.

Download: Planungshilfe Römischer Verband "Big Set" mit 4 Formaten (PDF).

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Römischer Verband mit 5 Formaten

Nicht so groß wie das „Big Set“, aber mit dem zusätzlichen Format 60x60 groß genug um große Flächen zügig zu füllen ist der Römische Verband mit 5 verschiedenen Formaten. Diese Variante erzielt eine großflächige Wirkung ohne dabei zu gleichmäßig zu erscheinen.

Übrigens: Der rechte Winkel ist beim Römischen Verband kein Dogma. Es können auch polygonale (vieleckige) Platten zum Einsatz kommen, wie im Bild (rechts) zu sehen sind.

Download: Planungshilfe Römischer Verband mit 5 Formaten (PDF).

Römischer Verband mit 3 Formaten

Weniger ist mehr - das gilt auch bei dieser pflasterähnlichen Variante des Römischen Verbandes. „Wenige Formate erzeugen ein ruhiges Muster“, weiß auch der Natursteinexperte Detlev Hill. Wege und Fläche lassen sich so besonders gut gestalten. Die Kantenverhältnisse stimmen überein, aber im Unterschied zum Verband mit 4 Formanten fehlt hier das Format 60x40.

Download: Planungshilfe Römischer Verband mit 3 Formaten (PDF).

Tipps vom Profi: Der Fliesenleger Stefan Sieber, der den Römischen Verband schon sehr oft verlegt hat, verrät, was man beim Verlegen sowohl innen als auch außen beachten sollte:

Vor dem Verlegen:

Manchmal geht etwas zu Bruch, oder es kommt zu etwas mehr Verschnitt. Damit Sie für diesen Fall nicht mit leeren Händen dastehen ist es ratsam, etwa 10 % mehr an Fliesen bzw. Platten einzuplanen.

Beim Verlegen im Innenbereich:

An welcher Stelle fange ich in einem Raum an zu verlegen?
Nach dem Vermessen des Raumes fängt man in der Mitte an in gleichmäßigen Rasterschritten zu verlegen, damit der Verband an allen vier Seiten des Raumes gleichmäßig endet. Beim Römischen Verband mit 4 Formaten von jonastone beträgt ein Rasterschritt mit Fugen (wenn man ein enges Fugenbild möchte) 20,6 cm (Stand: Juli 2015). Um den Rand zu errechnen, zieht man von der gemessenen Gesamtlänge oder-breite des Raumes die ermittelten Rasterschritte ab und teilt durch zwei.

Soll ich für den Fugenverlauf eine Maurerschnur spannen?
Nein. Für einen exakten Fugenverlauf  verwende ich einen großen Winkel, einen  normalen Fliesenabstandhalter sowie eine zwei oder drei Meter lange Wasserwaage.

Muss ich mich beim Verlegen genau an die Vorlage halten?
Ja. Auf keinen Fall „ins Blaue“ verlegen, das geht schief. Ich habe das Verlegemuster im Kopf, das ich immer wiederhole.

Aus wie vielen Sets entnehmen Sie  für einen Arbeitsschritt?
Ich mache 10 bis 15 Sets auf einmal auf und lege mir die verschiedenen Formate auf jeweils einen Stapel.

Nehmen Sie Sets aus unterschiedlichen Kisten, wie vorgeschrieben?
Das kommt darauf an: Wenn es die Umstände auf der Baustelle erlauben – ja. Ansonsten lege ich die farbliche Mischung, die sich aus einer Kiste ergibt.

Was ist  bei den Rändern der zu verlegenden Fläche zu beachten?
Hier  müssen die Fliesen geschnitten werden. Die Fliesen werden an der entsprechenden Stelle mit einem Bleistift markiert und anschließen mit einer Nassschneidemaschine  zu gesägt. Die Fliesen werden dann umgedreht, sodass die Markierung des Stifts nach unten zur Wandseite liegt.

Wie breit sollen die Fugen sein?
Fugen sind in einen Verband nicht miteinberechnet und variieren in ihrer Größe. In der Praxis fällt das kleinste Format, 20x20 cm, zu groß aus. Damit am Ende trotzdem alles passt und harmonisch aussieht, werden die Fugen größer gezogen. Statt 3 mm gibt es z.B. eine 6 mm-Fuge. Dass die Fugen unterschiedlich breit sind, fällt im fertigen Verband nicht auf.

Was mache ich, wenn Fliesen unterschiedlich dick sind?
Um abweichende Fliesenstärke auszugleichen, muss etwas mehr Kleber auf die Rückseite aufgetragen werden.

Lagern Sie die Platten vor dem Verlegen innen, damit diese sich „akklimatisieren“?
Ja, gerade im Herbst oder Winter würde ich sie im Keller oder in der Garage lagern. Wenn Fliesen z. B. zusammen gefroren sind, dann kann ich mit ihnen nicht arbeiten.

Tipps von Stefan Sieber für das Verlegen des Römischen Verbandes im Außenbereich:

1. Ein beliebter Fehler: 20x40 cm-Formate werden für den Rand genommen anstatt 40x40 cm Platten entsprechend zu zuschneiden. Am Ende fehlen 20x40er Platten.
Anhand der geschlossenen Pakte lässt sich die genaue Anzahl der Formate ablesen.   

2. Genug Platz lassen! Auf Grunde von Temperaturschwankungen sollte z.B. am Rand zur Hauswand hin an eine Dehnfuge von ca. 1 cm gedacht werden.

3. Naturstein NICHT abrüttlen! Die Platte bricht garantiert.

4. Beim Verlegen des Römischen Verbandes sollte man sich Zeit lassen. Dieses Verlegemuster nimmt mehr Zeit in Anspruch als das Verlegen von z.B. 40x40 cm Beton-Platten.

5. Gefälle nicht vergessen: Gut 2 % Gefälle sollten es sein, damit das Wasser ungehindert abfließen kann.

Kunden fragen mich immer wieder, ob Löcher bei Frost nicht auffrieren müssten. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Gilt der Stein als frostbeständig und ist sogar TÜV-geprüft, ist Frost bei großen Löchern im Stein kein Problem.

Imprägnieren nicht vergessen! Der Stein wird so vor Flecken und Außeneinflüssen geschützt.

Eine Übersicht: Tipps für innen und außen

Welche Verlegemöglichkeiten gibt es im Innenbereich? Eine Übersicht der Verlegemöglichkeiten (PDF) finden Sie in unserer Zusammenstellung.

Weitere Infos zu Verlegearten im Außenbereich:

Der Natursteinexperte Detlev Hill gibt Auskunft zu technische Details und Hintergründen

Wichtiger Hinweis vom Natursteinexperten Detlev Hill:
„Die Dehnfuge im Estrich muss im Innenbereich des Hauses  exakt an der gleichen Stelle in den Oberbelag  übernommen werden“, erklärt Detlev Hill. „Wer aus optischen Gründen die Fuge nur wenige Zentimeter versetzt, riskiert einen Riss an dieser Stelle."

Platten im 20x20 cm Format

Zwar darf – gemäß DIN18332 – das kleinste Format im Römischen Verband bei einer ungebundenen Verlegung (lose Verlegung auf Kies- oder Splittbett), eine Mindestfläche von 0,16 m² (also eine Platte mit der Kantenlänge 40x40 cm)  nicht unterschreiten, doch Recherchen von jonastone haben ergeben, dass dies in der Praxis oft der Fall ist und dadurch keine uns bekannten Probleme entstehen. Experte Hill weist in diesem Zusammenhang ebenfalls  auf die in der DIN-Norm genannte Mindestkantenlänge der Platten von 30 cm hin.

Bei der Herstellung von Natursteinplatten treten produktionsbedingt Toleranzen auf. Diese sind nicht vermeidbar. In der Produktnorm EN 12058 sind die zulässigen Toleranzen für Bodenplatten aufgeführt. Diese betragen bei Platten bis zu einer Dicke von 5 cm, +/- 1 mm (jonastone: auch +/- 1,5 mm), wenn die Kantenlängen 60 cm nicht übersteigen. Wenn also beispielsweise ein Nennmaß von z.B. 20x20 cm gefordert ist, so wären Platten mit einem Herstellmaß der Kantenlängen von 19,9 -20,1 cm noch zulässig, da sie innerhalb des Boxbereiches der EN 12058 liegen.

Sandstein-Platten Modak, Terrasse mit KatzeDie naturgespaltene Oberfläche verleiht den Platten eine faszinierende und zugleich naturnahe Wirkung

Römischer Verband: Ja oder nein?

Die große Frage zum Schluss: Was spricht für dieses Verlegemuster, was dagegen?

„Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten“, so die Meinung des Architekten Oskar A. Waschitza, der in seinem Architekturbüro in Stuttgart vor allem durch Altbausanierung mit dem Römischen Verband Berührungspunkte hat.  Die Entscheidung dafür oder dagegen sei Geschmackssache. „Für mich hängt das eng mit der Wahl des Steines selbst zusammen. Ein großformatiger, grauer Jura-Kalkstein oder einen anderen Naturstein kann ich mir mit unterschiedlichen Farbvarianten gut in einem Verband vorstellen."

Der Römische Verband lebt durch seine Optik.

Sandstein-Platten Mint Fossil auf einer Terrasse mit LiegestühlenSonnige Zeiten auf der Terrasse mit Sandstein-Platten Mint Fossil

Diese Aussage unterstützt auch Detlev Hill: „Der Römische Verband ist ein auffälliges Verlegemuster, das dem Raum einen besonderen Charakter verleiht“, so Hill. „Der Bodenbelag erhält einen „historischen“ Touch, vor allem dann, wenn es sich um getrommelte Beläge mit einer antikisierten Oberfläche handelt. Für derartige Beläge sind vor allem Gesteine mit einer homogenen oder leicht gewolkten Oberfläche geeignet.“ Als Beispiele nennt er Travertine, Sand- oder Kalksteine. „Bei Sedimentgesteinen mit einer Schichtungscharakteristik sollte der Anschnitt der Platten mit dem natürlichen Lager erfolgen“, erläutert der Natursteinexperte und ergänzt: „Da es sich beim Römischen Verband um eine Verlegung ohne Richtungscharakteristik handelt, würde ein verbänderter Belag eine zu hohe optische Spannung erzeugen." Um die Fuge optisch zusätzlich zu betonen, weisen wir von jonastone darauf hin, dass ein dunklerer Mörtel verwendet werden kann.

Kundenfoto Travertin-Platten Silver, Terrasse mit SitzgruppeEine Terrasse mit Travertin Silver-Platten, die zum verweilen einlädt

Wer es lieber optisch etwas dezenter mag, der kann derartige Beläge auch mit einer farbigen Fuge ausstatten, die auf den Grundfarbton des Oberbelags abgestimmt ist. Tipp von Detlev Hill: „Hierbei sollte man bedenken, dass farbige Fugen in DIN 18332 nicht aufgeführt sind. Es handelt sich also in Bezug auf die technischen Regelwerke um eine Sonderkonstruktion, die mit dem Bauherren entsprechend zu vereinbaren ist.“ Farbiger, zementärer Fugenmörtel wird  von der bauchemischen Industrie in einer breiten Farbpalette angeboten.

Kundenfoto: Travertin-Platten Silver, mit 3 LampionsModerner Hingucker: getrommelte Travertin Silver-Platten

Ein weiterer, wohl auch geschichtlich bedingter Aspekt dürfte nicht nur Sparfüchse freuen. Da der Römische Verband aus Platten und Fliesen unterschiedlicher Größen besteht, lassen sich bei dieser Verlegeart die Verschnitte des Rohmaterials reduzieren. Somit ist diese Belagsform nicht nur optisch interessant, sondern auch ökologisch sinnvoll. Bei seinen Kunden sieht Oskar A. Waschitza in den letzten Jahren zwar einen deutlichen Trend weg vom Naturstein hin zur Feinsteinfliese, „Aber ein so schöner Stein wie ein Travertin, mit leichten Einschlüssen an der Oberfläche, sieht einfach lebendiger aus als eine Feinsteinfliese,“ so der Architekt.

Einen nicht zu unterschätzenden Faktor spielt von der Planung bis zu Verlegung allerdings die Zeit. Der Römische Verband ist ein recht aufwendiges Verlegemuster, bei dem sorgfältige Planung und Konzentration wichtig sind.

Fliesen aus Feinsteinzeug: Eine Alternative?

Es ist ganz klar eine Geschmackssache: Wer es sich besonders authentisch wünscht, wird beim Römischen Verband zu Naturstein greifen und keramischen Fliesen eine klar Absage erteilen. 
Dabei hat sich hier in den letzten Jahren gerade bei Feinsteinzeug viel im Bereich Design und Material getan: Optik und Haptik in Natursteinoptiken werden immer realistischer. 
Entscheidend ist, was Ihnen gefällt! 

Badezimmer-mit-Travertin-Light-Fliesen-und-freistehender-WanneDie dezente Farbe des Natursteinbodens lässt sich auch wunderbar mit knalligen Wandfarben kombinieren

Hinweise, Empfehlungen und Gestaltungstipps

Jeder Naturstein ist anders- und nicht jeder Stein die erste Wahl beim Römischen Verband. Neben Travertinen und Marmor sieht der Experte Detlev Hill generell Kalksteine und Sandsteine als Favoriten. Unser Tipp für einen authentischen Look mit Mehrwert: Bei Kalkstein oder Travertin kann mit getrommelten oder gemeißelten Kanten das historische Flair sogar noch unterstrichen werden. Aber die Trommelung hat nicht nur optische Vorteile: Sie minimiert auch eine mögliche Verletzungsgefahr, da eventuell scharfkantige Überzähne abgerundet wurden.

Der Architekt Oskar A. Waschitza hat sich in einzelnen Räumen seines  Eigenheims und beim Anbau seines Architekturbüros für Naturstein entschieden. Seine Passion für Südtirol spiegelt sich in der freien Struktur, welche die Steine des Gebäudes „einkleiden“, wider. Für ihn sei wichtig, dass nicht nur der Stein, sondern auch das  Verlegemuster nicht isoliert, sondern als Bestandteil eines Gesamtkonzeptes betrachtet werden. „Man sollte sich immer fragen: Passt der  Römische Verband überhaupt zum Gebäude an sich? Für welche Tapeten, Textilien und Möbel entscheide ich mich? Je nach dem kann ein Römischer Verband auch auf modernem Mobiliar gut zur Geltung kommen.“ Farbe, Material und Oberfläche spielen eine wichtige Rolle für die Stimmigkeit der Gestaltung, sowohl innen als auch außen.

Geschrieben von:

Myriam Schmöe ist Online-Redakteurin bei jonastone. Sie ist auf Wohnmessen unterwegs und präsentiert regelmäßig die aktuellen Trends aus dem Wohnbereich. In den sozialen Netzwerken bietet sie unseren Kunden eine Plattform für den Austausch mit jonastone und anderen Naturstein-Liebhabern.

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